Die vier Steuerfahnder, die vor gut zehn Jahren für dienstunfähig erklärt wurden, waren kerngesund. Das belegt ein Gutachten. Womöglich waren die Fahnder einfach zu kritisch. Der Fall beschäftigt nun die Landesregierung.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Ich bin, weiß Gott kein rot-grün Wähler, aber das hier geht langsam zu weit!

    Ein Herr Leif Blum sitzt dem Gremium die meiste Zeit vor, tritt dann nach einem ersten Ermittlungsverfahren der StA scheibchenweise zurück.

    Dann, nach einem zweiten (!) Ermittlungsverfahren + Durchsuchungen seiner Kanzlei unter dubiosen Vorankündigungen seiner Parteikollegen ist er immer noch MDL?

    Der Anruf des DB Vorstandes an Bouffier wird wohl nun Wahlkampftechnisch ausgeschlachtet.

    Der Anruf an Koch von der Commerzbank trat wohl psychiatrische Gutachten in Gang!

    Vielen Dank an Koch, Bouffier und Blum!

  • Meineid?
    Wenn ich es mir so richtig überlege, die größten dieser Spitzbuben in der Politik haben doch wohl einen Amtseid abgelegt.
    Nachdem das tatsächliche Verhalten diesem Amtseid in vielen Fällen widerspricht wäre es doch wirklich mal an der Zeit, dass man sich mal bei einer Staatsanwaltschaft ein Herz fasst und wegen Meineides ermittelt!
    Oder ist dieses Delikt nur für die kleinen Würstchen reserviert?

  • In der Tat eine Riesenschweinerei, was da mit den Beamten passiert ist. Das HB sollte dran bleiben an diesem Fall.

  • jetzt aber mal nicht tun als wäre so etwas neu. Kohl, F.J. Strauss,etc. - das waren Paradebeispiele für derartige Perversionen innerhalb des "Rechtsstaates". Jetzt sollte man zeigen das so etwas nicht geht und diese Polit-Konsorten mit aller Härte abstrafen.

  • Natürlich haben nicht nur die Politiker und das Justizsystem (einschließlich "Schlecht"achter) komplett versagt bzw. waren Teil des Systems, sondern auch die Presse. Diese Steuerfahnder ließen sich nämlich nicht völlig geräuschlos "abservieren" sondern wehrten sich, aber die Presse hat es offenbar nicht interessiert. Das Handelsblatt z.B. war wohl zu beschäftigt 5 Warren-Buffet-Artikel pro Tag oder Lifestyle-Ratgeber zu schreiben und konnte sich mit solchen belangslosen Behörden-Skandalen von dieser wichtigen Tätigkeit nicht ablenken lassen.
    Man ist ja auch Teil des Systems.

  • Dürfen denn bei Konzernen überhaupt die Steuern überprüft werden?
    Bei Millionären hält sich das Finanzamt bekanntermaßen sehr zurück, da gibt es interne Anweisungen. Ähnliche Regelungen wird es doch auch bei großen Unternehmen geben.+

    Diese griechischen Verhältnisse sind doch bekannt.

  • Was sich in Hessen abspielte, dürfte lediglich die Spitze eines Eisbergs sein - eine höchst bedenkliche Entwicklung! Der Schutz des -Beamtentums vor der Politik ist von extremer Bedeutung für einen funktionierenden Staat, deshalb sollten auch die Medien mit erhöhter Wachsamkeit sich dieses Problems annehmen!

  • Ja, aber wenn hochdotierte, psychiatrische Gutachter doch feststellen, dass gerade die beiden Steuerfahnder plötzlich gemeinsam verrückt geworden sind?

    Hessen ist da ja noch äußerst human. Die beiden verrückten Fahnder müssen dankbar sein, dass sie nicht lebenslang in der geschlossenen Abteilung eines Irrenhauses sitzen, wie es bayerischen Querulanten ergeht.

  • Unsere konservativen, bürgerlichen Saubermänner... immer ganz vorne wenn es um Sauereien geht. Die Steuerfahnder hatten wohl noch Glück gehabt. wären sie in Bayern , würden sie heute aus der Geschlossenen" winken.. Was für eine widerwertige Bananenrepublik. So was, dachte ich, kommt nur in totalitären Staaten vor.

  • Das ist alles brutalstmoeglich aufzuklaeren, was natuerlich nur die CDU kann, mit ihren Spitzenleuten Koch, Bouffier und Jung. Mal was ganz anderes, Bouffier unter Druck wegen Steuerfahnder, da kocht die Sache mit der Deutschen Bank hoch. Fitschen ruft bei Bouffier an, beschwert sich, Bouffier, ganz Staatsmann sagt auf einmal, die Staatsanwaltschaft sei unabhaengig, er keonne da nichts machen. Bouffiers Image ist erst mal gerettet, nun kann er ganz Staatsmann die Steuerfahndersache unter den Teppich kehren, fuer die DB kann er dann sicher auch noch etwas tun, natuerlich dies aber nur gegen eine Spende aus einem juedischen Vermaechtnis, darin kennt Bouffier sich ja auch aus. So laeuft Politik und Wirtschaft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%