Deutschland

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Millionen an Wirtschaftskanzlei: Honorardebatte lässt Steinbrück nicht los

Wie viel Honorar hat Steinbrück als Bundesfinanzminister einer Wirtschaftskanzlei zugebilligt, bei der er später selbst Vorträge hielt? Für eine Antwort ging eine Zeitung vor Gericht – und bekam jetzt die Zahlen.

Der frühere Bundesfinanzminister und designierte Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2013, Peer Steinbrück. Quelle: dapd
Der frühere Bundesfinanzminister und designierte Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2013, Peer Steinbrück. Quelle: dapd

BerlinDie Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung zwischen dem 22. November 2005 und dem 27. Oktober 2009 1,83 Millionen Euro Beraterhonorar vom Bundesfinanzministerium erhalten. 1.831.397,38 Euro ist die genaue Summe. Unter anderem sollen die Berater am Gesetz zur Bankenrettung mitgewirkt haben.

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In dieser Zeit war SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Bundesfinanzminister. Pikant: Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt hielt Steinbrück im September 2011 einen Vortrag bei Freshfields und bekam dafür 15.000 Euro Honorar. Das geht aus der Auflistung hervor, die Steinbrück gemacht hatte, nachdem seine hochdotierten Vorträge thematisiert wurden.

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Das Bundesfinanzministerium hält die Höhe des Honorars an Freshfields Bruckhaus Deringer offenbar für gerechtfertigt. Er gehe davon aus, "dass es sich um ein marktgerechtes Honorar handelt", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag. Allerdings sei eine Einordnung schwierig, da derzeit keine "Mandatierung von Anwaltskanzleien bei Gesetzgebungsvorhaben" stattfinde.

Zunächst wollte das Finanzministerium keine Angaben zu den geschäftlichen Verbindungen mit der Wirtschaftskanzlei machen. Doch der Springer-Verlag verklagte das Ministerium und bekam in einem Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Berlin Recht. Das Finanzministerium hatte sich geweigert, über die Honorare Auskunft zu erteilen, unter anderem weil "ansonsten Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Kanzlei verletzt würden". Doch die Richter folgten dieser Argumentation nicht. Sie sahen vielmehr ein vorrangiges Interesse der Öffentlichkeit an diesen Informationen über den Kanzlerkandidaten der SPD.

 

  • 29.12.2012, 18:35 UhrDrCoaleonesErbengemeinschaft

    ... apropos die CIA warnt. Wahrscheinlich doch nur dann, wenn die Interessen der USA auf dem Spiel stehen. In der Tat stehen dort die Dinge am Rande des Globus, so ungefähr als ob die Erde noch eine Scheibe wäre.

    Was in den USA wahrgenommen wird, das sind Dinge, die nur im eigenen Lande voll auftreten. Dazu würde ich jedem, der einigermaßen englisch beherrscht oder irgendein Übersetzungsprogramm für sich arbeiten läßt: http://infowars.com das betrifft vor allen Dingen einen Menschen, Ron Paul, einem Konservativen, der nicht zu den eingeweihten Kreisen gehört.

    Ergo muß angenommen werden, es sind andere Kräfte unterwegs, die sich die globale Macht unter den Nagel reißen wollen.

    Glaube niemand, hier in Deutschland und damit Europa sind die Befindlichkeiten anders. Im Gegenteil, Europa wird mal wieder ein Spielball von Kräften, die seit mindestens 100 Jahren nichts anderes im Sinne haben. In deren Umfeld habe national regierte Staaten keine Chance mehr, weil sie bereits an die Krämerseelen verscherbelt wurden. Keiner hats gemerkt, noch schlimmer, keiner will es irgendwie wissen. Es belastet nur. Wohlan, Lämmer auch Esel, sind die ersten, die es immer wieder trifft.

  • 29.12.2012, 13:36 UhrPandora

    BILD + div.kons.Medien und MERKEL(CDU)das ist wie ein Herz und eine Seele.
    Und damit die Union an der Macht bleibt gilt folgendes:

    1. P.Steinbrück geschickt zerlegen oder fertigmachen
    und Neid-Debatte immer am Köcheln halten(Honorare..)

    2. Angela Merkel positiv darstellen - sie ist für die
    Stabilitätsunion,die anderen für die Schuldenunion
    diesen UNFUG dem deutschen Michel glaubhaft machen!

    3. Die gute wirtschaftliche Lage hat nichts mit der
    "Agenda 2010" zu tun, sondern mit Schwarz/Gelb haha

    4. Schon immer galt: Venalis populus ... käuflich das
    Volk. W A N N erkennen wir Deutschen das???

  • 29.12.2012, 12:45 UhrWutbuerger0816

    Wie lange pennt eigentlich noch unsere Steuerfahndung? Dieses angebliche "Honorar" für einen Wischi-Waschi- Vortrag ist nichts anderes als Schmiergeld, das auch noch als Betriebsausgaben abgeschrieben wird!

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