Steuerhinterziehung
Bundesweite Razzien bei UBS-Kunden

Rund 50 Steuerfahnder haben am Montag in ganz Deutschland Kunden der Schweizer Großbank UBS besucht. Sie werden verdächtigt, Steuern hinterzogen zu haben. Verantwortlich für die Razzien ist die Staatsanwaltschaft Bochum.
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DüsseldorfDie Staatsanwaltschaft Bochum hat unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung bundesweite Razzien bei Kunden der Schweizer Großbank UBS angestoßen. Die „erste bundesweit angelegte Durchsuchung“ laufe, sagte der Bochumer Oberstaatsanwalt Norbert Salamon am Montag. Betroffen seien „inländische Kunden der UBS“.

Mehrere Staatsanwälte sowie rund 50 Steuerfahnder seien ausgerückt. Weitere Aktionen könnten folgen. Die Anklagebehörde in Bochum hatte bereits Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit einem von den Behörden in Nordrhein-Westfalen aufgekauften Datenträger eingeleitet.

Das ist schon die zweite juristische Front, die deutsche Behörden gegen UBS eröffnen. Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Mannheim gegen eine unbekannte Zahl an Mitarbeiter der UBS Deutschland ermitteln wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Über eine Kaskade an Konten sollen Zahlungen von unversteuerten Gelder verschleiert worden sein.

Die UBS dementiert diese Vorwürfe klar, die Bank habe die Vorgänge intern überprüft, die Bank habe keinerlei Hilfen zur Steuerflucht geleistet, alle Zahlungsströme seien korrekt dokumentiert worden, hieß es in Zürich.

Die Bochumer Ermittler dagegen stützen sich offenbar auf eine der vom Land NRW gekauften CDs mit gestohlenen Bank-Kundendaten. Der Datensatz bezüglich UBS soll mehr als 1000 Kunden mit zum Teil hohen Vermögen enthalten, heißt es in der Schweiz. Das Material beziehe sich auf Treuhandgeschäfte, bei denen die UBS-Tochter Corpboard Ltd mit Sitz in den Bermudas als Dienstleister fungiert haben soll.

Dazu nahm die UBS am Montag nur formal Stellung. In der Erklärung heißt es, die UBS habe „zur Lösung der Altgelderfrage mehrfach klar gemacht, dass wir die Abgeltungssteuer in der vorliegenden Fassung als eine tragfähige Lösung voll und ganz unterstützen." Die Bank leiste Kunden keine Unterstützung bei der Umgehung der Steuerpflichten. 2009 habe die UBS das Geschäft mit Deutschland einer genauen Prüfung unterzogen und die Regeln angepasst. Weiter heißt es: "Wer sich bei UBS nicht an die Regeln hält wird sanktioniert, bis hin zu Entlassung."

Das Finanzministerium in Düsseldorf hatte erklärt, seit 2010 seien insgesamt sechs CDs aus der Schweiz mit den Daten mutmaßlicher deutscher Steuerhinterzieher gekauft worden. Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf stellt sich gegen das von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • AS1
    Dem kann ich aber absolut zustimmen

  • Würde der Staat, das Volk, wie es ihm eigentlich zustände, sein Geld selber aus der Luft schöpfen, und dieses ungerechtfertigte Monopol nicht den Privatbanken überlassen, hätte der Staat keine Schulden.

    Unser Geldsystem ist darauf ausgerichtet, die Menschen zugunsten der Eliten zu versklaven. Mit dem ESM wurde dieses Versklavungssystem von der BRD auf EU Ebene gehoben.

    Der Euro ist das Instrument dazu. Europa wird gerade in eine Bankendiktatur transferiert.

    Die Politiker fürchten den Zusammenbruch des jetzigen Geldsystems wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund. Ist nämlich erst mal das Geldschöpfungsmonopol von den Privatbanken zum Staat gewandert, bräuchten wir alle keine Steuern mehr zu bezahlen.

    Diese Umstellung auf ein anderes Geldsystem wäre für die Menschheit so enorm wichtig, bedeutet es doch eine Abkehr von Willkürherrschaft, Machtmissbrauch und sinnloser Kriege.
    Wir könnten dann nämlich mit unserem Geld eine wirklich lebenswerte Welt erschaffen.

  • @Ulrich62

    War unterwegs bis gerade....

    Danke für die Infos. Grundsätzlich ist die italienische Variante zu begrüssen. Zumindest ich als Steuerehrlicher hätte damit kein Problem.
    Was mir allerdings eher Furcht einjagt ist die Tatsache, dass man damit natürlich vollkommen gläsern ist. Zudem kann man die Barzahlungen natürlich auch auf 0,-- setzen. Dann ist man völlig abhängig vom System. Perfekt für eine NWO unter Führung einiger weniger und einem Haufen Sklaven - nämlich wir.
    Zudem fürchte ich, dass ein bestimmtes 0,1% imemer noch eine Türe offen hat.
    Das sind so meine Bedenken in der Sache.
    Würden sich endlich mal ALLE an Regeln halten, dann bräuchte man solche Gedanken erst gar nicht....
    Aber solange die Meisten erst mal an ihre eigenen Belange denken bleibt das sehr schwierig.

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