1 Milliarde Euro: Steueramnestie spült Geld in staatliche Kassen

1 Milliarde Euro
Steueramnestie spült Geld in staatliche Kassen

Trotz ungünstigerer Bedingungen seit Jahresbeginn hat die Amnestie für Steuersünder im Januar erneut gut 100 Millionen Euro in die Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden gespült.

HB BERLIN. Diese positive Entwicklung dürfte sich nach Angaben aus Kreisen des Finanzministeriums bis zum Auslaufen der Amnestieregelung bis Ende März fortsetzen.

Nach einer vorläufigen, noch nicht vollständigen Übersicht aus den einzelnen Bundesländern seien im Januar 86,3 Millionen Euro nachentrichtet worden, hieß es am Dienstag in Kreisen des Ministeriums. Da wichtige Länder wie Bayern und Hessen noch nicht in den Zahlen enthalten seien, werde für Januar eine Gesamtsumme von über 100 Millionen Euro erwartet. Seit Anfang 2005 müssen Steuersünder, die die „Brücke zur Steuerehrlichkeit“ nutzen, auf ihre im Ausland angelegten Schwarzgelder eine Pauschalsteuer von 35 Prozent zahlen. 2004 waren es nur 25 Prozent gewesen.

Die Einnahmen aus der Amnestie, die Anfang 2004 zunächst sehr schleppend wahrgenommen worden war, belaufen sich damit inzwischen auf über 1 Milliarden Euro. Im gesamten Jahr 2004 waren als Folge der Amnestie insgesamt 902 Millionen Euro in die Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden geflossen. Das war mehr, als nach der November-Steuerschätzung erwartet worden war. Andererseits lag die Summe deutlich unter den ursprünglich vom Finanzministerium erwarteten fünf Milliarden Euro.

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