100 Millionen Euro Hilfe Schäuble will griechischen Unternehmen helfen

Finanzminister Schäuble griechischen Unternehmen rund 100 Millionen Euro Finanzhilfen anbieten. Am Donnerstag trifft er die Athener Regierung. Deutschland soll den Hilfsfonds nicht alleine füllen.
Update: 16.07.2013 - 21:11 Uhr 37 Kommentare
Griechenlands Konzerne könnten bald Hilfe von der KfW bekommen. Quelle: dpa

Griechenlands Konzerne könnten bald Hilfe von der KfW bekommen.

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BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird der Athener Regierung bei seinem Besuch an diesem Donnerstag finanzielle Hilfe durch die staatliche KfW-Förderbank anbieten. Nach Informationen des Handelsblatts (Mittwochausgabe) aus Finanzkreisen wird er den Griechen 100 Millionen Euro für den Aufbau eines Förderfonds für kleine und mittelständische Unternehmen zusagen.

Ein entsprechendes Darlehen würde die KfW der sogenannten „Institution for Growth“ gewähren. Dieser neu gegründete Fonds könnte dann Kredite an Unternehmen vergeben. Die griechischen Banken sind nicht in der Lage, die Wirtschaft mit ausreichend Krediten zu versorgen.

Die deutsche Förderbank soll den Fonds nicht alleine füllen. Auch die EU soll über ihre Strukturfonds Geld zur Verfügung stellen. Zudem ist eine Beteiligung der Europäischen Investitionsbank (EIB) geplant. Insgesamt könnte die „Institution for Growth“ damit zunächst rund 500 Millionen Euro verwalten. Einige Details würden aber noch verhandelt, hieß es in Finanzkreisen.

Schäuble will eine kurze Rede vor der griechisch-deutschen Handelskammer in Athen halten, sich mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras und seinem Amtskollegen Ioannis Stournaras treffen, berichtete die griechische Presse.
Wie es aus Kreisen des Finanzministeriums weiter hieß, wollen die Griechen auch die Meinung Schäubles zu einem anderen Thema hören. Griechenland wird allen Anzeichen nach 2014 nach dem Ende des aktuellen Hilfsprogramms weitere Hilfen brauchen. Die Griechen haben von den 50 Milliarden Euro Hilfen, die für die Rekapitalisierung ihrer Banken vorgesehen waren, nur 37 Milliarden genutzt. Athen ist der Ansicht, dass die restlichen 13 Milliarden als eine Art Sicherheitspolster verwendet werden könnten, falls Athen tatsächlich nächsten Frühling frisches Geld brauchen sollte. Dann wäre auch kein neues Hilfsprogramm nötig sein, berichteten übereinstimmend griechische Medien.

Mit Reuters

  • jhi
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37 Kommentare zu "100 Millionen Euro Hilfe: Schäuble will griechischen Unternehmen helfen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Auch ich bin nur noch wegen familiärer Bindungen hier.
    Wir fahren inzwischen auf der Schiene einfach leben/ SELBSTVERSORGUNG auf dem Land aufbauen. Allerdings gestützt mit ALG2. Ein Döppkenspiel auf Zeit. Aber im Moment (und das zeigt sich immer häufiger) die sinnvollste Lösung um a) finnanziell über die Runden zu kommen und b)sich GLEICHZEITIG ein Stück weit abzusichern indem man sich unabhängig macht.
    Die galopierende Inflation und die politischen Misstände hier, welche bereits einen Wirtschaftlichen Totalschaden hinlassen haben, lassen jedoch nichts gutes erahnen. Wir persönlich rechnen hier in den kommenden Jahren mit dem schlimmsten. Mich persönlich würde es kein bisschen überraschen wenn wir uns in den anstehenden 20er Jahren in der sprichwörtlichen "Steinzeit" wieder finden. Aber so einfach wird man es uns wohl noch nicht mal machen. Jetzt stehen neben dem bereits stattfindenen Genuzid erstmal die völlige finnanzielle und Wirtschaftliche Vernichtung des einfältigen Mannes, totalitäre Überwachung und Versklavung auf dem Programm.

  • Eurowahn,
    das mit dem Strick kommt hoffentlich noch!
    Ich hoffe sehr, dass eines Tages mit diesen Hochverrätern abgerechnet wird.

    Ich bin fassungslos darüber, dass all diese Gestalten so überhaupt keine Skrupel haben, das deutsche Volk ohne zu zucken oder zu murren ans Messer zu liefern!

  • Aber man bekommt auch durch andere Kommentare einen Einblick und versteht manchmal wie der Hase läuft!

  • Viele von uns regen sich über diese Mißwirtschaft ziemlich auf und hier läßt man schon mal Dampf ab und sagt seine Meinung. Ob das wirklich was nutzt? Diese abgehobene Politkaste betreibt doch nur noch Nabelbeschau. Die Meinung der Menschen, die das ganze Geld erarbeiten müssen, interessiert sie nicht und hat sie nie interessiert.
    Manchmal glaube ich, von einem schönen, langen Spaziergang mit meinen Hunden habe ich entschieden mehr, als hier meiner Meinung Ausdruck zu geben und im Web ein paar Byte zu generieren, die letztlich keinen Verantwortlichen interessieren... :-(

  • Es nutzt nichts zu klagen, erst nach weiteren hunderten Milliarden Euros für diesen Nichtsnutzstaat, die Deutschland allein zu buckeln hat, wird sich die Arbeiterklasse wehren und den Sturz des verlogenen Merkelregimes herbeiführen. Erst dann ist Deutschland befreit.

  • Ich werde die Afd wählen und ich wünschte alle würden das tun...

  • Schäuble hatte noch nie alle Tassen im Schrank
    Wir werden von den größten Volksverrätern aller Zeiten regiert
    Die ganzen Wahlversprechend der CDU werden nach dem 22. Sept. genau ins Gegenteil verkehrt werden
    Schäuble wird überall Geld weg nehmen
    Rentenvers. Krankenvers.
    Ihr werdet sehen, das wird alles teuerer und die Leistungen geringer und es wird mit Sicherheit eine Erhöhung von Steuern und Abgaben geben

  • Zu Karneval können wir ja darüber wieder ein paar blöde Witze und büttenreden draus machen und gut ist. Teräää, terääää alle lachen und klatschen mit ihren lustigen Hütchen auf dem Kopf.

  • @ Sabrina
    Die Menschen beginnen, zu resignieren, oder haben es bereits, weil die in einer Parallelwelt lebende Politikerkaste sich einen Dreck um den Willen der Bevölkerung schert (Bei einer Volksabstimmung über die Euro-Einführung wären die Herrschaften mit Pauken und Trompeten baden gegangen, wie sie selber zugaben und es deshalb unterließen (da gibt es irgend einen Beitrag in einer englischen Zeitung zu; Hab leider vergessen, welche.).
    Ich bin auch nur noch hier, weil ich familiäre Verpflichtungen habe, sonst wäre ich trotz meiner fast 60 Jahre schon längst weg (in irgend ein Land im Hohen Norden, egal ob Alaska, Kanada, Island oder Skaninavien).
    *Vielleicht* tut sich im Herbst was, nachdem man Jahrzehnte immer nur das kleinere Übel, zwischen Pest und Cholera wählen konnte. Ich hoffe es, glaube aber nicht wirklich daran. Das deutsche Volk, seit 65 Jahren systematisch gehirngewaschen und seiner Identität beraubt (besonders die Grünlinge möchten seit 30 Jahren die BRD am liebsten auslöschen), ist träge und obrigkeitshörig geworden. Wahrscheinlich muß hier erst alles zusammenbrechen, damit sich was ändert.
    Wie ich in dem Bilderportrait über Putin schrieb, ich wünsche ich mir Politiker, die in gleichem Maße für unser Land und unsere Interessen einstehen, wie er russische Interessen vertritt. Mit W. Putin würden parasitäre Staaten wie Griechenland nicht "den Molli machen". Da wäre längst sehr deutliche Worte gefallen und Taten gefolgt.

  • Ich denke das ist die Steuergerechtigkeit von der seit einiger Zeit die Altparteien reden. Verbrecher wie diese Politiker der Altparteien, würden in einer wirklichen Demokratie schon längst im Gefängnis sitzen, oder einen Apfelbaum zieren.

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