18,7 Prozent
Rentenbeiträge bleiben bis 2022 stabil

Die Einnahmen der Rentenkassen scheinen offenbar besser zu sein als erwartet: Medieninformationen zufolge sollen die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung erst in sechs Jahren erhöht werden - und nur minimal.

BerlinDer Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung kann nach Medieninformationen länger auf dem aktuellen Niveau bleiben als erwartet. Der Beitragssatz von derzeit 18,7 Prozent solle erst 2022 angehoben werden, berichtete "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Angaben der Deutschen Rentenversicherung. Im Gespräch ist ein Anstieg um 0,1 Punkte auf dann 18,8 Prozent.

Bislang geht die Bundesregierung offiziell noch von einem Anstieg im Jahr 2021 auf 19,3 Prozent aus. Die endgültige Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen. Grund für die spätere Anhebung seien die guten Einnahmen infolge der robusten Konjunktur, berichtete "Bild" unter Berufung auf Angaben der Rentenversicherung.

Durch den Anstieg der Beschäftigung und spürbare Lohnerhöhungen sei mehr Geld in der Rentenkasse als erwartet. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung in ihrem Rentenversicherungsbericht erklärt, der Beitrag könne bis 2021 und damit ein Jahr länger als geplant stabil gehalten werden.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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