40 Jahre diplomatische Beziehungen
Schalom besucht Holocaust-Mahnmal

Silvan Schalom hat als erster Minister Israels das Holocaust-Mahnmal in Berlin besucht. Er durchlief das Stelenfeld und besichtigte den Ort der Information. Auf eine Reaktion verzichtete er aber zunächst.

HB BERLIN. Schalom machte einen Rundgang durch das Stelenfeld und das Dokumentationszentrum Ort der Information. Eine öffentliche Stellungnahme gab der Außenminister dort nicht ab. Dafür wollte er beim anschließenden Besuch der Gedenkstätte „Gleis 17“ in Berlin-Grunewald eine Rede im Rahmen einer Gedenkfeier halten.

Das Mahnmal „Gleis 17“ am Berliner Bahnhof Grunewald erinnert an die Deportationen jüdischer Bürger in Zügen der Deutschen Reichsbahn während des NS-Regimes. Der Erinnerungsort wurde von der Deutschen Bahn AG als Nachfolgerin der Reichsbahn errichtet und am 27. Januar 1998 eröffnet.

Schalom ist zu den Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nach Berlin gereist. Heute trifft er sich mit Bundespräsident Horst Köhler. Am Mittwoch war er bereit mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer zusammengekommen.

Am Donnerstagabend eröffnet Schalom gemeinsam mit Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) die Ausstellung „Die Neuen Hebräer - 100 Jahre Kunst in Israel“ im Martin Gropius-Bau. Dort wird eine der kostbaren Qumranrollen gezeigt, die als Nationalheiligtum Israels gilt.

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