42-Stunden-Woche könnte 150 000 Arbeitsplätze Verdi-Chef sieht Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst in Gefahr

Verdi-Chef Frank Bsirske hat ausgerechnet, dass eine Verlängerung der Arbeitszeit im öffentlichen Dienst auf 42 Stunden rund 150 000 Arbeitsplätze kostet.
Frank Bsirske, Foto: dpa

Frank Bsirske, Foto: dpa

HB STUTTGART. Auf einer Arbeitszeitkonferenz in Stuttgart drohte der Verdi-Chef mit einer Welle von Warnstreiks im öffentlichen Dienst, sollte die Arbeitszeit verlängert werden. Bsirske sagte, in einer Zeit von schwacher Binnennachfrage Nullrunden, Lohnsenkungen und eine Arbeitszeitverlängerung zu verlangen, sei mit dem Risiko einer Deflation verbunden. Bsirske wandte sich gegen die Argumention einiger Ministerpräsidenten, die Arbeitszeiten in Deutschland gehörten zu den kürzesten in Europa.

In der Bundesrepublik würden tatsächlich in der Woche 39,9 Stunden im öffentlichen Dienst gearbeitet. Dies sei nicht kürzer als in den anderen europäischen Ländern. In keinem anderen europäischen Land seien inzwischen die Arbeitszeiten so stark flexibilisierbar wie im öffentlichen Dienst in Deutschland.

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