43. Jahrestag
Trauerkranz für die Mauertoten

Am 43. Jahrestag des Mauerbaus haben in Berlin Politiker und Bürgergruppen der Opfer der Teilung Deutschlands gedacht. Am Mahnmal für den Mauertoten Peter Fechter in der Nähe des früheren alliierten Kontrollpunkts Checkpoint Charlie legte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) legte am Freitag einen Trauerkranz nieder.

HB BERLIN. Der Vertreter aller Parteien nahmen am Gedenken teil. Zur Erinnerung an den 13. August 1961 und dessen Folgen gab es mehrere Ausstellungen, Bürgeraktionen und Podiumsdiskussionen.

Wowereit brachte zum Ausdruck, wie wichtig die Erinnerung an die Opfer der Mauer sei, an die Teilung der Stadt und daran, dass „Unrecht keinen Platz haben darf in Deutschland“. Er sagte: „Wir dürfen nicht vergessen, nicht verdrängen, sondern wir müssen erinnern.“ Besonders den jüngeren Generationen müsse deutlich werden, „wieviel Leid und Elend Menschen durch die Mauer zugefügt worden ist“.

Bei einer Spurensuche am ehemaligen Grenzstreifen an der Bernauer Straße griffen Anwohner und Grundstückseigentümer zu Spitzhacke und Spaten, um Fundamente und Kellerräume von früher wieder sichtbar zu machen. Hier waren mehrere Menschen zu Tode gekommen, die aus Häusern im Ostteil in den Westteil fliehen wollten.

Am Brandenburger Tor stellte die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen einen originalen Lastwagen auf, mit dem in der DDR Gefangene transportiert wurden. Mit dem „rollenden Knast“ wollen ehemalige Häftlinge zeigen, dass mehr als 72 000 DDR-Bürger wegen „Fluchtdelikten“ inhaftiert waren.

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