50-minütige Rede
Schröder tritt mit Reformbekenntnis ab

In seiner Abschiedsrede als SPD-Vorsitzender sagte Schröder am Sonntag auf dem Sonderparteitag in Berlin, er sei sich mit dem designierten Parteivorsitzenden Franz Müntefering einig, den mit der Agenda 2010 eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.

HB BERLIN. Schröder verteidigte die umstrittenen Reformen der Regierung wie die Praxisgebühr für Patienten als notwendige Instrumente, um den Sozialstaat dauerhaft zu sichern. Eindringlich warb er für einen Schulterschluss zwischen Gewerkschaften und Sozialdemokratie und bekannte sich zu zentralen Forderungen des Gewerkschaftslagers wie einer gesetzlichen Regelung für eine Ausbildungsgarantie für Jugendliche. Schröder, der fünf Jahre lang an der Spitze der SPD stand, erhielt für seine rund 50-minütige Rede langanhaltenden Beifall der Delegierten.

„Franz und ich sind uns einig: Wir halten Kurs. Das Beschlossene wird nicht verändert. Wir gehen gemeinsam und konsequent den Weg der Agenda 2010 weiter“, sagte Schröder. Gemeinsam mit Müntefering als Fraktionschef habe er dafür gesorgt, dass für die SPD Innovation und Gerechtigkeit zentrale Leitlinie sei. „Wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass das auch so bleibt.“ Es gelte, die traditionellen Werte aus der 140-jährigen Parteigeschichte auch unter radikal veränderten Bedingungen in der Gesellschaft mit neuem Leben zu erfüllen.

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