5000 Menschen bei Kundgebung
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst in Hannover

HB HANNOVER. Mit Warnstreiks und Demonstrationen haben Tausende Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes in Hannover die Übernahme des neuen Tarifvertrages durch die Länder gefordert. Der Landeschef der Gewerkschaft Verdi, Wolfgang Denia, kritisierte am Montag die „sinnlose Blockadehaltung“ der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Diese lehnt eine Übernahme des mit Bund und Kommunen ausgehandelten Tarifkompromisses ab. Nach Angaben von Polizei und Gewerkschaft beteiligten sich rund 5000 Menschen an einer Kundgebung.

Die Gewerkschafter fordern den Erhalt des Weihnachts- und Urlaubsgeldes sowie der 38,5-Stunden-Woche. Verhandlungsführer der TdL ist Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU). Er betonte, dass die 38,5-Stunden-Woche nicht verhandelbar sei und forderte Öffnungsklauseln für längere Arbeitszeiten. Die TdL lehne die Übernahme des Tarifvertrages ab, weil „elementare Länderinteressen“ nicht berücksichtigt würden, fügte Möllring hinzu.

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