598 Mitglieder aus ganz Deutschland
Delegierte wählen IG Metall-Führung

Das höchste Beschlussorgan der IG Metall ist der Gewerkschaftstag. Er muss alle vier Jahre abgehalten werden. Dazwischen können außerordentliche Gewerkschaftstage einberufen werden. Der 20. ordentlichen Gewerkschaftstag wird in einem Teil vorgezogen, um die Führungskrise zu beenden.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Vom 29. bis 31. August soll der neue Vorstand in Frankfurt gewählt werden. Beim zweiten Teil vom 14. bis 18. Oktober in Hannover sollen dann die Anträge zur künftige Politik der IG Metall beraten und beschlossen werden.

Für den Gewerkschaftstag sind bereits 598 Delegierte in geheimer Abstimmung in festgelegten Wahlbezirken gewählt worden. Pro 5000 Mitglieder gibt es einen Delegierten. Frauen müssen entsprechend ihres Anteils in der Mitgliedschaft vertreten sein, so dass es 116 Mandate für Frauen gibt. Als Delegierte sind nur solche IG-Metall- Mitglieder wählbar, die am Tag ihrer Wahl mindestens drei Jahre ununterbrochen in der Gewerkschaft sind und Beiträge gezahlt haben.

Der Gewerkschaftstag ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Delegierten anwesend sind. Die neuen Delegierten verteilen sich wie folgt auf die Bezirke:

Nordrhein-Westfalen 154
Baden-Württemberg 106
Bayern 86
Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen) 86
Hannover (Teile Niedersachsens, Sachsen-Anhalt) 68
Küste (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Teile Niedersachsens) 49
Berlin-Brandenburg-Sachsen 49

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