62-Jähriger war seit Mai 2001 FDP-Schatzmeister
Betroffenheit über Tod von Rexrodt

Der FDP-Spitzenpolitiker und ehemalige Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt (62) ist tot. Das teilte die FDP am Donnerstag in Berlin mit. Sein plötzlicher Tod, dessen Ursache zunächst unklar blieb, löste weit über die Partei hinaus Betroffenheit aus.

HB BERLIN. Bundespräsident Horst Köhler sprach der Witwe sein Beileid aus. „Mit Günter Rexrodt verliert die Bundesrepublik einen markanten und profilierten Politiker“, telegrafierte Köhler an Ingrid Rexrodt. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle sagte, die Partei habe einen großen Liberalen und er einen großen Freund verloren. Der seit längerer Zeit erkrankte Rexrodt wäre am 12. September 63 Jahre alt geworden.

Sein politischer Werdegang war wiederholt verquickt mit dem seines Gegenspielers Jürgen Möllemann, der am 5. Juni vergangenen Jahres mit einem Fallschirm in den Tod sprang.

Über die näheren Umstände des Todes des gebürtigen Berliners machte die Partei keine Angaben. Rexrodt litt an einer Erkrankung im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und war im Mai operiert worden. Der FDP-Bundesschatzmeister konnte deshalb auch beim letzten Bundesparteitag im Juni in Dresden nicht auftreten. Inzwischen waren aber alle von einer Besserung ausgegangen, so dass sein Tod völlig überraschend kam. Im Mai 1996 war Rexrodt schon einmal lebensgefährlich erkrankt, als er sich bei einer Südafrikareise eine Malaria Tropica zugezogen hatte, die er erst nach zweieinhalb Monaten überstand.

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