Deutschland
8,6 Millionen deutsche Euro gehen nach Afghanistan

Mit 8,6 Millionen Euro wird Deutschland Entwicklungshilfeprojekte zum Wiederaufbau Afghanistans unterstützen. Die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) wird bei der Realisierung der Projekte federführend sein.

HB KABUL. Dabei gehe es unter anderem um Hilfe für Rückkehrer und eine Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion, hieß es in einer Erklärung in Kabul.

Nach Angaben der US-Armee wurden bei Raketenangriffen und einem Unfall mit einem Panzer am Mittwoch mindestens ein US-Soldat und 16 Zivilisten in Afghanistan verletzt. Ein Soldat sowie ein Afghane seien am Mittwoch in der südöstlichen Provinz Paktika beim Beschuss mit mehr als zehn Raketen verletzt worden, hieß es in einer im US- Stützpunkt in Bagram veröffentlichten Erklärung. In der nördlichen Provinz Masar-e-Sharif seien am Mittwoch 15 Afghanen verletzt worden, als ein US-Panzer mit einem zivilen Lastwagen zusammenstieß, weil eine Raupenkette des Militärfahrzeugs gebrochen war.

Die „Operation Lawine“, die größte US-Offensive seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban vor zwei Jahren, wurde indes im Osten und Süden des Landes fortgesetzt. Mit der Offensive wollen die USA gegen Kämpfer der Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida vorgehen.

Zwei Tage vor Beginn der Großen Ratsversammlung (Loja Dschirga) in Kabul forderte der Kriegsherr Gulbuddin Hekmatyar am Donnerstag einen Abzug ausländischer Truppen aus Afghanistan sowie freie Wahlen. In einer von der in Pakistan ansässigen afghanischen Nachrichtenagentur AIP am Donnerstag verbreiteten Erklärung warnte Hekmatyar gleichzeitig vor einer Verstärkung der von der Nato geführten internationalen Truppe in Afghanistan. Wie die Taliban hat auch Hekmatyar zum Heiligen Krieg gegen die US-Truppen und die Zentralregierung in Kabul unter Präsident Hamid Karsai aufgerufen.

Voraussichtlich von Samstag an wollen die rund 500 Delegierten der Loja Dschirga nach fast 25 Jahren Krieg und Bürgerkrieg eine neue Verfassung für das Land erörtern und verabschieden.

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