Abrechnungsskandal
Globudent erstattet viereinhalb Millionen Euro

Im Millionenskandal um billige Zahnprothesen aus Fernost wollen die früheren Inhaber der Mülheimer Dentalfirma Globudent Krankenkassen und Patienten viereinhalb Millionen Euro erstatten.

HB/dpa MÜLHEIM. Darauf hätten sich die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen mit den Inhabern der inzwischen liquidierten Firma geeinigt, erklärte deren Anwalt Michael Tsambikakis am Dienstag. Danach sollen alle Patienten, denen preiswerter Zahnersatz aus China als deutsches Markenprodukt untergeschoben wurde, ihre Eigenbeteiligung zurückbekommen. Auch die Krankenkassen würden für ihre Mehrerstattung entschädigt.

Der Abrechnungsskandal, der als einer der größten im deutschen Gesundheitswesen gilt, war im November vergangenen Jahres aufgeflogen. Nach Schätzungen der AOK Niedersachsen, die den Betrug aufgedeckt hatte, soll ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe entstanden sein.

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