Abrüstung
Bundeswehr mustert Atombomber aus

Deutschland ist nach einem Bericht der "Rheinischen Post" in zwei bis drei Jahren atomwaffenfrei. Das ergebe sich aus der geplanten Ausmusterung der deutschen Tornado-Jagdbomber bis spätestens 2013.
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HB DÜSSELDORF. Zurzeit ist das Jagdbombergeschwader 33 in Büchel an der Mosel für den Abwurf von Atomwaffen ausgebildet. Sie werden innerhalb der Bundeswehranlage von US-Soldaten bewacht. Die Bundesrepublik hat zwar offiziell auf den Besitz von Atomwaffen verzichtet, darf sie aber im Rahmen der nuklearen Teilhabe der Nato im Verteidigungsfall einsetzen. Die Fallschirmbomben in Büchel sind dem Bericht zufolge die letzten Nuklearwaffen auf deutschem Boden.

Ihre Zahl ist Geheimsache, vermutlich seien es 22. Das Geschwader sollte ursprünglich nach der Außerdienststellung der Tornados mit Eurofightern ausgestattet werden, schreibt die Zeitung weiter. Dieser neue Jäger müsste allerdings umgebaut werden, um ihn zum Atomwaffenträger zu machen. Neuerdings sei aber wegen der drastischen Sparmaßnahmen bei der Bundeswehr die ersatzlose Auflösung des Geschwaders im Gespräch.

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