Absage an Versicherungswirtschaft
Eichel gegen Ausdehnung der Verlustverrechnung

Die geplanten Verlustrechnungen werden nicht rückwirkend auch auf die Jahre 2002 und 2001 ausgedehnt. Bundesfinanzminister Eichel hat entsprechenden Forderungen aus der deutschen Versicherungswirtschaft eine Absage erteilt.

HB BERLIN. „Wir sind nicht dazu da, nachträglich noch Unternehmensbilanzen zu schönen“, sagte Eichel am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Wer das wolle, riskiere alles. Für solche Versuche gebe es im Bundestag keinerlei Unterstützung, betonte der Minister.

Die Bundesregierung will das Halbeinkünfteverfahren für die Unternehmen rückwirkend zum 1. Januar 2003 aufheben. Die Neuregelung würde die Ergebnisse der Versicherer in diesem Jahr deutlich verbessern. Experten erwarteten für 2003 eine Steuerentlastung der Versicherer von fünf bis zehn Milliarden Euro. Die Versicherungsbranche fordert darüber hinaus, das Halbeinkünfteverfahren rückwirkend auf 2002 und 2001 zu erstrecken. Eichel beharrte jedoch auf dem Datum Januar 2003: „Dabei muss es, was die Konsequenzen für die öffentlichen Haushalte betrifft, bleiben.“

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