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„Absolut realistisch“: Deutsche AKW nicht sicher vor Terroranschlägen

exklusiv Während sich die Politik darüber streitet, was bei der AKW-Abschaltung juristisch erlaubt ist und was nicht, rückt ein anderes Thema in den Fokus der Debatte: mögliche Flugzeuganschläge auf deutsche Kernkraftwerke.

Kühlturm und Reaktoren des Kernkraftwerk Isar. Quelle: dapd
Kühlturm und Reaktoren des Kernkraftwerk Isar. Quelle: dapd

DüsseldorfDie Deutsche Polizeigewerkschaft sieht deutsche Atomkraftwerke durch mögliche Terroranschläge aus der Luft in höchstem Maße gefährdet. "Die Gefahr, dass durch einen solchen Terroranschlag auch bei uns in Deutschland große Landstriche atomar verseucht würden, ist absolut realistisch", sagte Verbandschef Rainer Wendt Handelsblatt Online. Die Schutzhüllen der Kernkraftwerke könnten dem Aufprall eines Flugzeuges nicht standhalten. Eine Abwehr solcher Anschläge etwa durch die Luftwaffe sei schon aufgrund der kurzen Vorwarnzeiten weder rechtlich möglich noch tatsächlich durchführbar.

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Wendt warnte davor, diese Gefahr kleinzureden. Denn: "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man kein Szenario ausschließen kann, denn Terroristen haben immer wieder unterschiedliche Anschlagsziele und Vorgehensweisen gewählt", sagte er. "Auch und gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland wären unvorstellbare Opferzahlen zu erwarten."

Das gelte natürlich für ganz Europa, deshalb sei eine europäische Gesamtkonzeption zum Schutz von Kernkraftwerken notwendig, fügte Wendt hinzu. "Denn was nutzt es, wenn wir in Deutschland allein handeln, aber nur wenige Kilometer von der Landesgrenze entfernt ungesicherte Kraftwerke zum Ziel derartiger Angriffe werden", sagte der Polizeigewerkschafter. Im Übrigen gelte dies auch für viele andere technische Anlagen, etwa chemische Betriebe mit gefährlichen Stoffen. "Der grausamen Phantasie von Terroristen sind keine Grenzen gesetzt."

Zu einer ähnlichen Einschätzung wie Wendt kommt die Pilotenvereinigung Cockpit. Auch die modernen deutschen Anlagen würden "einem direkten Angriff mit einem vollgetankten Verkehrsflugzeug aller Wahrscheinlichkeit nach nicht standhalten können", schrieb Cockpit am Donnerstag in einer Mitteilung.

Vernebelungsanlagen wie etwa in Biblis bieten nach Auffassung von Cockpit "einen Minimalschutz" vor Sportflugzeugen - "jedoch bei einem systematischen Angriff mit einem Verkehrsflugzeug sind diese gänzlich ungeeignet, eine Kollision zu verhindern". Moderne Verkehrsflugzeuge seien in der Lage, blind bis auf wenige Meter genau zu navigieren.

  • 17.03.2011, 18:16 UhrAnonymer Benutzer: DDRlaestgruesen

    Frau Merkel hat ja in der DDR gelernt immer irgendwo abhängig zu sein oder sich irgendwo ausrichten zu müssen
    und das oft wechselnd. Das gelernte hat sie auch in Deutschland z. B. bei der Finanzkrise angewendet in fdie Arme der Großbanken sich begeben. dasselbe bei der Griechenlandkriese, es gibt klare regeln, dass eine Finzahilfe nicht vorgesehen ist, die Rache dirigiert nun den Eurokurs. Bei der Laufzeitverlängerung dasselbe, da wirft sie sich an die Brust der Energiekonzerne. Und jetzt macht sie mit Ihren in der DDR gelrtem Wissen weiter, ohne Parlament alles abschalten für 3 Monate und unsere zu nichts taugenden Abgeordneten schauen zu,
    Also hat sie die Demokartie zum Teil auch schon abgeschafft.
    Ein erfolgreicher Manager holt sich die besten Leute ins Knzleramt und in die Fachministerien, damit er/sie unabhängig in Ihren Entscheidungen bleiben. Bei uns sagen die Lobbysten wo es lang geht. Dann holt sie sich noch einen Arzt ins Gesundheitsministerium, den Bock zum Gärtner gemacht. Diese Ossi Dame macht unsere Demokratie kaputt, fährt Deutschland immer mehr an die Wand.
    Wo bleibt Ihr Abgeordneten vom Bürger gewählt mit dem Schwur??? Wo seid Ihr Duckmäuser!

  • 17.03.2011, 17:45 UhrAnonymer Benutzer: Garfield

    Kein AKW ist in D. gegen den Angriff mit schultergestützten Panzerabwehrraketen geschützt, die 4,5 m starke Betonwände wie Butter durchlagen, kein älteres AKW ist vor einem gewollten oder ungewollten Absturz einer Passagiermaschine geschützt und kein einziges Zwischenlager mit Castorbehältern ist nur annähernd gegen noch schwächere Angriffe geschützt!

  • 17.03.2011, 17:20 UhrPeterScholz1

    Die höchste je gemessene Tsunamiwelle hatte eine Höhe von 520 m. „1936: Bei einem erneuten Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See (Norwegen) entstand eine 70 m hohe Flutwelle und zerstörte wiederum zwei Dörfer. Ein Ausflugsschiff wurde 350 m weit ins Land getragen. Die Dörfer wurden daraufhin aufgegeben, so dass bei einem weiteren Erdrutsch mit Flutwelle im Jahre 1950 keine Opfer zu beklagen waren.“
    Jederzeit kann es im Nordatlantik ein kräftiges Seebeben geben und eine noch höhere Welle in die Nordsee treiben. Was ist dann, wenn ein Öltanker auf einen Reaktor trifft oder Gorleben vollständig absauft?
    Das Wasser wird wieder abfließen. Die Strahlung bleibt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tsunami#Die_gr.C3.B6.C3.9Ften_Tsunamis
    Mit Tempo 500 könnte man es noch bis Kassel schaffen:
    http://www.bps-niedenstein.de/content/view/192/2/

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