Acht Prozent der Haushalte haben mehr als 4000 Euro im Monat
Große regionale Unterschiede beim Einkommen

Eine Studie der soziodemografischen Struktur der 38 Millionionen Haushalte in Deutschland ergab große regionale Unterschiede. Rund 23 Prozent der Haushalte müssen mit weniger als 1 100 Euro netto monatlich auskommen. Gut acht Prozent der deutschen Haushalte verfügen über mehr als 4 000 Euro netto im Monat, berichtete der Nürnberger Konsumforscher GfK am Dienstag über die die Studie zu den Bevölkerungsstrukturdaten 2004.

HB NÜRNBERG. Den höchsten Anteil von Familien mit niedrigem Einkommen weisen Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Bremen und Sachsen-Anhalt auf. Die meisten Spitzenverdiener gibt es in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.

Die Untersuchung der soziodemografischen Struktur der 38 Millionen Haushalte ergab große regionale Unterschiede. So verfügen jeweils rund 11 Prozent der Haushalte in den beiden südlichsten Bundesländern über mehr als 4 000 Euro im Monat. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt der Anteil der gut situierten Familien dagegen bei weniger als 4 Prozent.

Bei den Haushalten mit einem Einkommen unter 1 100 Euro im Monat liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von 31,2 Prozent an der Spitze. Es folgen Berlin (30,6 Prozent) sowie Bremen und Sachsen- Anhalt (jeweils 29,7 Prozent). In Hessen, Baden-Württemberg und Bayern leben dagegen jeweils weniger als 20 Prozent in dieser Einkommensklasse.

Auf der Ebene der 439 Städte und Landkreise in Deutschland gibt es die wenigsten ärmeren Haushalte im Hochtaunuskreis (7,0 Prozent), im bayerischen Landkreis Starnberg (7,6 Prozent) und im Main-Taunus- Kreis (9,1 Prozent). Umgekehrt liegt der Landkreis Starnberg bei den reichen Haushalten mit 28,4 Prozent an der Spitze gefolgt vom Hochtaunuskreis (27,6 Prozent) und der Stadt Stuttgart (24,4 Prozent).

Die Studie Bevölkerungsstrukturdaten 2004 gibt Aufschlüsse über Einkommen, Altersstruktur, Familienstatus, ethnische Herkunft und Wohnumfeld bis hinab auf die Ebene von rund 2,3 Millionen Straßenabschnitten.

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