Ämter im Landesverband und in Regierung künftig getrennt
Württemberg-FDP berät über Döring-Rücktritt

Die Freien Demokraten in Baden Württemberg überlegen Konsequenzen aus dem Rücktritt des Landesvorsitzenden Döring. CDU-Ministerpräsident Teufel will die Koalition mit der FDP fortsetzen.

HB BERLIN. Das Präsidium der baden-württembergischen FDP will ihre Führungsämter im Landesverband und der Regierung künftig voneinander trennen. Das beschloss die Parteispitze am Samstag in Stuttgart.

Das Präsidium war zusammengekommen, um über Konsequenzen aus dem angekündigten Rücktritt ihres Landesvorsitzenden Walter Döring zu beraten. Nach Auskunft von Präsidiumsmitgliedern soll die Posten des FDP-Landeschefs und des Wirtschaftsministers von zwei Liberalen besetzt werden. Die Personalentscheidungen sollten demnach bis zum Nachmittag fallen.

Im Gespräch als künftiger Wirtschaftsminister sind der bisherige Fraktionschef Ernst Pfister und der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel. Für den Landesvorsitz werden Niebels Fraktionskollegin Birgit Homburger aus Konstanz und der Horber Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete Michael Theurer gehandelt.

Döring hatte gestern erklärt, er werde wegen einer Spendenaffäre am 1. Juli sein Amt als Wirtschaftsminister aufgeben. Auch seine Ämter als FDP-Landeschef und stellvertretender Bundesvorsitzender will er dann niederlegen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) erklärte unterdessen, er wolle an der Koalition mit den Liberalen festhalten und bald über die Döring-Nachfolge im Wirtschaftsressort sprechen.

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