N26: Kunden des Start-ups klagen über Service

Ärger bei Smartphone-Bank
N26-Kunden hängen in der Warteschleife fest

Das Berliner Startup N26 bietet Banking per Smartphone. Das überzeugte 200.000 Kunden – aber die sind zunehmend verärgert. Der Kundenservice lahmt immer noch, Nutzer warten lange auf Antwort. N26 gelobt rasche Besserung.
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Frankfurt Die Berliner Smartphone-Direktbank N26 hat seit vergangenen Juli eine eigene Banklizenz. Die 200.000 Kunden sollen deshalb auf die neue N26-Plattform wechseln. Das allerdings läuft nicht ganz reibungslos. Jedenfalls gibt es weiterhin lange Wartezeiten, wenn Kunden die Hotline der 2013 gegründeten Bank anrufen.

Einige Nutzer machen ihrem Unmut seit Tagen beim Kurznachrichtendienst Twitter Luft. „Die Kundenkommunikation bzw. der Support von @n26 ist wirklich unterirdisch! Ich warte seit über einer Woche auf eine Antwort!“, schreibt beispielsweise ein Kunde. Viele Kunden ärgern sich, dass sie lange in der Warteschleife hängen oder ständig besetzt ist.

N26 gesteht sein, dass der Kundenservice derzeit nicht wie gewünscht läuft. Auch in dieser „letzten Phase“ der Kontenumzüge auf die eigene Bankplattform komme es zu einem erhöhten Anfragevolumen. „Dadurch verlängern sich leider auch die Antwortzeiten unseres Support Centers“, so N26.

Die Telefonwarteschleifen hätten sich aber schon verkürzt und auch die Beantwortung von E-Mails sei schneller geworden. „Aber wir sind noch nicht auf dem Service-Niveau angekommen“, das „unsere Kunden von uns gewohnt sind und auch verdient haben“, teilt N26 mit. Die Bank hat bereits die Zahl der Mitarbeiter im Kundenservice aufgestockt, aber es dauere noch etwas, bis alle Mitarbeiter eingearbeitet seien. „Wir gehen jedoch davon aus, dass sich unser Service-Level sehr bald wieder auf dem gewohnten Niveau bewegt und unseren Kunden-Ansprüchen gerecht wird.“

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Fast alle Kunden sind auf N26-Plattform umgezogen

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