Ärzte wollen neue Zuzahlung im Voraus kassieren
Ohne Praxisgebühr keine Behandlung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will durchsetzen, dass Ärzte nur die Patienten behandeln müssen, die die künftig fällige Praxisgebühr von zehn Euro je Quartal vor der Behandlung entrichten.

HB BERLIN. Die Gesundheitsreform sehe ausdrücklich vor, dass die zehn Euro den Ärzten vom Honorar abgezogen würden und dass die Ärzte für die Eintreibung des Betrages zuständig seien, erklärte die KBV am Montag.

Ausgenommen werden sollten von der Regelung weitestgehend Notfälle, Patienten unter 18 Jahren, Überweisungs-Patienten und Arztbesuche, die der reinen Vorsorge dienten. „Das ist unser Vorschlag, wie wir das Gesetz zum jetzigen Zeitpunkt sehen und was wir mit den Krankenkassen anstreben“, hieß es bei der KBV weiter. Mit den Kassen müsse darüber noch verhandelt werden. Ziel der KBV sei eine allgemein gültige Regelung, die sich möglichst einfach umsetzen lasse.

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