Ärztekommission
Tarifeinigung für kommunale Kliniken angenommen

Die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat der Einigung für Mediziner an Stadt- und Kreiskrankenhäusern einstimmig zugestimmt.

HB BERLIN. An diesem Donnerstag starte die Urabstimmung, bei der 50 Prozent der beim MB organisierten Ärzte ein positives Votum abgeben müssten, erklärte ein Gewerkschaftssprecher am Dienstagnachmittag in Berlin. Mit ersten Ergebnissen werde am 30. August gerechnet. Der MB erwartet bei der Urabstimmung eine Annahme des Kompromisses.

MB-Chef Frank Ulrich Montgomery sagte: „Es gibt gute Gründe, diesem Tarifkompromiss, der uns in bestimmten Punkten nicht leicht gefallen ist, zuzustimmen.“ Er lobte vor allem Verbesserungen beim Arbeitsschutz und bei den Gehältern. Montgomery hob zudem hervor, „dass es zum ersten Mal in der Tarifgeschichte der Bundesrepublik einen eigenständigen Ärztetarif für die kommunalen Krankenhäuser gibt“.

Am 17. August hatten sich MB und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) auf Eckpunkte für einen arztspezifischen Tarifvertrag verständigt. Die Gremien der kommunalen Arbeitgeber hatten den Tarifabschluss für die bundesweit 70 000 Mediziner an 700 Stadt- und Kreiskrankenhäusern am vergangenen Freitag gebilligt. Die Gehälter der Mediziner steigen um 1,5 bis 13 Prozent. Sie hatten rund acht Wochen für den Abschluss gestreikt.

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