AfD-Vize: Gauland will Zuwanderung aus Nahost stoppen

AfD-Vize
Gauland will Zuwanderung aus Nahost stoppen

Die AfD flirtet erneut mit Pegida und Islam-Kritikern: Parteivize Alexander Gauland fordert, die Einwanderung von Menschen aus dem Nahen Osten künftig zu verhindern – ihre kulturelle Tradition sei schwer zu integrieren.
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BerlinDer Vizevorsitzende der AfD, Alexander Gauland, hat einen Stopp der Zuwanderung aus dem Nahen Osten gefordert. „Wir sollten eine Einwanderung von Menschen, die unserer kulturellen Tradition völlig fremd sind, nicht weiter fördern, ja wir sollten sie verhindern“, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel“ (Mittwoch).

Auf die Frage, welchen Muslimen er den Zuzug verweigern wolle, antwortete Gauland: „Es gibt kulturelle Traditionen, die es sehr schwer haben, sich hier zu integrieren. Von dieser kulturellen Tradition möchte ich keine weitere Zuwanderung. Diese kulturelle Tradition ist im Nahen Osten zu Hause.“

In Deutschland dürften sich keine weiteren Parallelgesellschaften entwickeln, „mit denen wir am Ende nicht fertig werden“. Gauland, der auch Partei- und Fraktionschef in Brandenburg ist, gehört dem nationalkonservativen Flügel der Alternative für Deutschland (AfD) an, auch unter Islam-Kritikern und Pegida-Anhängern Wähler zu gewinnen sucht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • @ Marco Fiala „..bräuchte Deutschland eine Rückwanderung zumindest eines Teils der nichteuropäischen Migrantenbevölkerung, die hier schon lebt.“

    Diese Forderung hat Brandt in einer seiner Regierungserklärungen dem BT vorgetragen. Helmut Schmidt wollte „keinen Türken mehr nach Deutschland“ lassen und Helmut Kohl hatte die Rückwanderung, besonders der Türken, mit einem Handgeld versehen wollen.
    Keine dieser Ankündigungen wurde jemals weiter verfolgt und dem Ziel näher gebracht. Wir dürfen davon ausgehen, daß der Befehl dazu unmißverständlich aus Washington kam.

  • >>Ich denke nicht, das Gauland in seinen Äußerungen Asylbewerber meint, sondern explizit die aus aller Herrenländer hier aufschlagenden Wirtschaftsflüchtlinge und die stammen in ihrer Mehrheit aus islamischen Ländern und bringen ihre Lebensvorstellungen mit, die sie hier auszuleben gedenken. <<

    Ja, aber diese Wirtschaftseinwanderer aus der Dritten-Welt kommen ja gerade über den Schlüssel Asyl nach Deutschland, d. h. sie sind formalrechtlich Asylbewerber.
    D. H. um Einwanderung aus islamischen Ländern vollständig beenden, muss das Asylrecht geändert werden - oder die Asylbewerber-Versorgung - die Unterbringung, die ihm zustehenden Leistungen- müssen so verändert werden, dass sie für Asylbewerber unattraktiv sind. Das ist in den meisten osteuropäischen Ländern bereits der Fall. Auch diese Länder haben Asylrechte, die aber von den Asylbewerbern aus der Dritten Welt möchte aufgrund der geringen Leistungen kaum einer davon gebraucht machen.

  • Deutschland bräuchte einen Zuwanderungsstopp u n d eine Rückführung zumindest eines Teils der nichteuropäischen Migrantem


    Deutschland bräuchte einen Zuwanderungstopp und eine Rückwanderung zumindest eines Teils der nichteuropäischen Migranten -vor allem die unteren Schichten und seine europäischen Bewohner bräuchten es.

    Allein durch die hohen Geburtenraten der nicht-europäischen (überwiegend islamischer) Zuwanderer (Türken, Afrikaner, Araber) wird sich deren Anteil an der Gesamtbevölkerung immer mehr vergrößern, ganz ohne Zuwanderung. Besonders unter der jungen Generation werden das Kräfteverhältnis sich sehr schnell verändern:

    http://korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/


    Das heißt: Um dauerhaft zu verhindern, dass Europäer (ich spreche hier nicht nur von Deutschen!!!) in diesem Land zur Minderheit werden, bräuchte Deutschland eine Rückwanderung zumindest eines Teils der nichteuropäischen Migrantenbevölkerung, die hier schon lebt. Rückführung oder Minderheit werden - das sind die Optionen für die Deutschen und die anderen Europäer.


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