Aktien notiert nach Einigung höher
Einigung bei Post-Tarifverhandlungen

Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben nach Angaben eines Post-Sprechers auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt und damit einen massiven Post-Streik abgewendet.

HB MÜNSTER. Der Tarifabschluss der Deutschen Post sieht nach Angaben aus Verhandlungskreisen Lohnerhöhungen von etwa drei Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten vor. Diese Zahl wurde am Mittwoch in den Kreisen am Verhandlungsort in Münster genannt. Details sollen am frühen Mittwochnachmittag auf eine Pressekonferenz genannt werden.

Verdi war mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung von vier Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die dritte Verhandlungsrunde gegangen. Die Gewerkschaft hatte mit massiven Streiks für den Fall gedroht, dass bei den Gesprächen in Münster keine Einigung erzielt wird. Die Forderung hatte Verdi vergangene Woche mit bundesweiten Warnstreiks unterstrichen, an denen sich nach Gewerkschaftsangaben rund 6000 Postler beteiligt hatten. Rund zwölf Millionen Sendungen wurden dabei den Angaben der Gewerkschaft zufolge verspätet ausgeliefert. Die Post hatte diese Zahl als zu hoch bezeichnet.

Im Juni 2002 hatten sich Post und Verdi auf einen Tarifvertrag mit einer zweijährigen Laufzeit geeinigt. Dieser beinhaltete ab Juni 2002 eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent und ein Jahr später um weitere 3,2 Prozent.

Die Post-Aktie notierte nach Bekanntwerden der Einigung mit 16,46 Euro 1,4 Prozent fester als am Vortag. Der Deutsche Aktienindex notierte zu dem Zeitpunkt 0,8 Prozent höher.

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