Aktuelle Umfrage
Schwarz-Gelb hält Opposition auf Distanz

Meinungsumfragen sehen die FDP wieder im Bundestag. Eine schwarz-gelbe Koalition hätte damit einen Vorsprung gegenüber der gesamten Opposition. Aber Angela Merkels Zustimmungswerte bröckeln wegen der NSA-Affäre.
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BerlinUnion und FDP können sich nach einer Umfrage mit drei Punkten Vorsprung vor der gesamten Opposition auf die Fortsetzung ihrer Regierungsarbeit einstellen. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Erhebung für den „Stern” und RTL liegen CDU/CSU unverändert bei 41 Prozent.

Auch ihr Koalitionspartner FDP verharrt bei fünf Prozent und würde damit den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen, wenn am Sonntag Wahl wäre. Diesen 46 Prozent können SPD, Grüne und Linkspartei zusammen nur 43 Prozent entgegensetzen. Davon entfallen 22 Prozent auf die SPD, die damit im Umfragetief verharrt. Die Grünen können einen Punkt zulegen und landen bei 13 Prozent, während die Linken einen Punkt abgeben und auf acht Prozent kommen.

Nach der Befragung büßt Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge der Ausspähaffäre um US-Geheimdienste drei Punkte bei ihren Sympathiewerten ein und kommt auf 54 Prozent. Damit liegt sie jedoch immer noch unangefochten vor ihrem Herausforderer, SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der einen Punkt verliert und auf 20 Prozent kommt. Für die Umfrage wurden vom 22. bis zum 26. Juli 2501 Wahlberechtigte befragt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • http://www.wahlprognosen-info.de/

  • Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Wenn dann noch manipuliert wird, könnte man bei Parteien, die an der 5%-Hürde knapsen, genauso gut die berühmte Glaskugel oder „Paul die Krake“ befragen. Und die Medienlandschaft mit „unabhängig objektiver“ Berichterstattung, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nahe an die "geprüfte Kartenlegerin Cora" bei der Astro-Hotline ran.

    Bei Wikipedia findet man zum Orakel vom Bodensee (Allensbach) interessanterweise (noch) folgende Rezeption:

    "Für öffentliche Kritik sorgte eine Umfrage zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996, bei der das Institut der Partei Die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorhersagte. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher ein, dass sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Demoskopie_Allensbach

  • Forsa hat veröffentlichte Umfragen zur Manipulation, jedoch geheime Umfragen, die ganz anders aussehen. Die AfD ist längst im Bundestag. Die Frage ist nur noch, ob sie sogar zweistellig wird.

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