Aktuelle Umfrage: Union dominiert im Bund

Aktuelle Umfrage
Union dominiert im Bund

In Hessen muss die Union um den Wahlsieg fürchten. Den Umfragen zufolge wird vor allem die Abstimmung über den Landtag in Wiesbaden eine Zitterpartie. Ganz anders ist die Stimmung im Bund.

HB KÖLN. Während es in den Umfragen zu den Landtagswahlen in den vergangenen Wochen starke Veränderungen gegeben hat, ist das Wählerverhalten auf Bundesebene nahezu gleich geblieben.

Auf die Frage, wem die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten im ARD-Deutschland-Trend 39 Prozent der Befragten, sie würden CDU/CSU wählen. 30 Prozent würden sich für die SPD entscheiden, 9 Prozent für die FDP, 10 Prozent für die Linke, 9 Prozent für die Grünen und 3 Prozent für sonstige Parteien.

Im Vergleich zur Deutschlandtrend-Umfrage von Anfang Januar 2008 gewinnt damit lediglich die Linke einen Prozentpunkt, die sonstigen Parteien verlieren einen Prozentpunkt. Die Stimmen für Union, SPD, FDP und Grüne bleiben gleich.

Bei den Landtagswahlen an diesem Sonntag könnte es den Umfragen zufolge vor allem in Hessen knapp werden, wo Ministerpräsident Roland Koch (CDU) um sein Amt zittern muss. Dort sagen die Demoskopen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der zurzeit noch mit absoluter Mehrheit der Sitze regierenden CDU Kochs und der SPD mit ihrer Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti voraus.

Nach der letzten Umfrage liegen die beiden großen Parteien mit je 38 Prozent inzwischen gleichauf. Das wäre ein Verlust von fast elf Punkten für die CDU und ein Zuwachs für die SPD von beinahe neun Punkten. Die FDP liegt demnach bei neun Prozent, die Grünen bei sieben Prozent. Weiter um den Einzug in den Wiesbadener Landtag bangen muss die Linkspartei, die bei der letzten Umfrage auf fünf Prozent kam. Eine Koalition mit der Linken haben SPD und Grüne ausgeschlossen.

Dagegen hat sein niedersächsischer Parteifreund und Amtskollege Christian Wulff gute Chancen, die Koalition aus CDU und FDP in Hannover fortzusetzen. In Niedersachsen sagen die Umfragen der CDU und Ministerpräsident Wulff deutlich geringere Verluste auf rund 44 Prozent voraus. Damit könnten sie die vor fünf Jahren gebildete Koalition mit der FDP fortsetzen, die nach diesem Stand ebenfalls bei leichten Einbußen auf sieben Prozent käme.

Die mit Fraktionschef Wolfgang Jüttner als neuem Spitzenkandidaten angetretene SPD pendelte bei den Umfragen zuletzt zwischen 33 und 34 Prozent und bliebe damit in etwa auf dem Stand vor fünf Jahren. Da auch die Grünen mit um die sieben Prozent unverändert blieben, würde das nicht zu einem Machtwechsel in Hannover ausrechnen.

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