Alarmanlagen, Türen, Fenster
Bundesregierung beschließt Zuschüsse für Einbruchschutz

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt. Das Bauministerium will Mietern und Eigentümern beim Schutz der eigenen vier Wände unterstützen: Ab sofort wird der Einbau von Einbruchschutzanlagen von der KfW gefördert.

BerlinEigentümer und Mieter können bei der Förderbank KfW ab sofort Zuschüsse für Umbaumaßnahmen zum Schutz vor Einbrechern beantragen. Wie das Bundesbauministerium am Donnerstag mitteilte, stehen dafür bis 2017 insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bundesregierung reagiert mit dem Programm auf die wachsende Zahl von Einbruchdiebstählen. Während beispielsweise die Gewaltkriminalität im vergangenen Jahr zurückging, stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche. Von bundesweit 152 123 Einbrüchen wurden 2014 laut Kriminalstatistik nur knapp 16 Prozent aufgeklärt.

„Fast die Hälfte aller Einbrecher geben nach wenigen Minuten ihr Vorhaben auf, wenn sie durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert werden“, erklärte Bauministerin Barbara Hendricks (SPD). Je nach Höhe der Investitionen können Zuschüsse von 200 bis maximal 1 500 Euro beantragt werden. Gefördert werden unter anderem der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen sowie die Nachrüstung von Türen und Fenstern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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