Alexander Dobrindt kritisiert Steuerpläne
CSU-Generalsekretär wirft SPD Zick-Zack-Kurs vor

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat der SPD einen "atemberaubenden Zick-Zack-Kurs" in der Steuerpolitik vorgeworfen. "Die SPD merkt, dass Steuersenkungen ein Mega-Thema im Bundestagswahlkampf werden und versucht jetzt verzweifelt, auf den Zug aufzuspringen, den die CSU aufs Gleis gesetzt hat", sagte Dobrindt dem Handelsblatt.

BERLIN. "Das ist alles andere als glaubwürdig bei einer Partei, die sich vor kurzem mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, dass Steuersenkungen ins Konjunkturpaket kommen", so der CSU-Generalsekretär.

"Der Zick-Zack-Kurs der SPD in der Steuerpolitik ist atemberaubend und zeigt die Nervosität einer Partei, die nicht mehr weiter weiß", sagte Dobrindt dem Handelsblatt. "Die Ausweitung der Reichensteuer ist ein Ladenhüter, die von 70 Prozent der Menschen abgelehnt wird. Stattdessen wollen zwei Drittel der Menschen Steuerentlastungen für Familien, aber dazu hat die SPD nichts auf Lager", sagte der CSU-Generalsekretär.

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