Als „krank, psychisch gestört, nicht zurechnungsfähig“ beschimpft
Seehofer fühlt sich gemobbt

CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer ist hart mit seinen Parteigenossen ins Gericht gegangen. Ihn ärgert vor allem, dass die harsche Kritik an seiner Person vor allem aus der Anonymität an die Öffentlichkeit gelangt.

HB HAMBURG. „Ich weiß jetzt, was Mobbing bedeutet“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und CSU-Vize dem Magazin „Stern“. Wegen seiner Kritik am Kopfpauschalen-Modell der CDU sei er als „krank, psychisch gestört, nicht zurechnungsfähig“ bezeichnet worden. Diese Äußerungen kämen von „Feiglingen, die nicht mit offenem Visier kämpfen, sondern unter dem Schutz der Anonymität“. Selbst hätten die „Schlafmützen aus der zweiten und dritten Reihe“ aber „programmatisch oder konzeptionell noch nie was hingekriegt“.

Jeder andere Politiker wäre Seehofer zufolge „bei dem Trommelfeuer aus der eigenen Fraktion“ zusammengesackt und zurückgetreten. Ihm habe aber das Überleben seiner schweren Krankheit „eine ungeheure Kraft gegeben und den totalen Willen, das durchzustehen“. Auf die Frage, ob Politik ein schmutziges Geschäft sei, sagte Seehofer: „Ich habe es jedenfalls so erlebt.“

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