Deutschland

_

„Alternative für Deutschland“: Bereits 5000 Mitglieder für Anti-Euro-Partei

Die Zahl der Skeptiker wächst: Die Euro-kritische Partei „Alternative für Deutschland“ verzeichnet nach eigenen Angaben bereits mehr als 5000 Mitglieder. Die Partei fordert unter anderem eine Auflösung der Euro-Zone.

Die Zahlen steigen: Unterstützer der „Alternative für Deutschland“ beim ersten informellen Treffen. Quelle: Reuters
Die Zahlen steigen: Unterstützer der „Alternative für Deutschland“ beim ersten informellen Treffen. Quelle: Reuters

BerlinDer Euro-kritische Partei "Alternative für Deutschland" sind nach eigenen Angaben innerhalb kurzer Zeit bereits mehr als 5000 Mitglieder beigetreten. Wie die Partei am Donnerstag mitteilte, erlebe sie derzeit einen rasanten Zuwachs.

Anzeige

Das große Interesse sei ein Beleg dafür, dass viele Bürger eine Alternative zu den etablierten Parteien suchten, sagte der Sprecher der neuen Partei, Bernd Lucke. Die Partei will auch bei der Bundestagswahl im September antreten.

Handelsblatt-Prognosebörse Anti-Euro-Partei jagt SPD und CDU Stimmen ab

Die Euro-Gegner haben mit der „Alternative für Deutschland“ bald eine eigene Partei. Das macht sich bereits bemerkbar: Die etablierten Parteien müssen empfindliche Einbußen einstecken.

Sie vertritt einen radikalen Anti-Eurokurs. Auf ihrer Homepage heißt es: "Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht."

  • 28.03.2013, 16:03 Uhrso_long

    Telefon-Umfrage bei n-tv mit der Frage:

    "Haben Sie noch Vertrauen in den Euro"

    80% sagen NEIN

  • 28.03.2013, 16:06 Uhrwahrheit29

    Ich werde auch eintreten, denn diese Partei ist die einzige in Deutschland die dem Eurowahnsinn ein Ende bereiten und unser aller Geld retten will.

  • 28.03.2013, 16:14 UhrSarina

    5.000 Mitglieder?
    Stimmt nicht: 5.001 Mitglieder!

  • Die aktuellen Top-Themen
Nach Kritik an Hackerangriff auf Sony: Nordkorea droht USA mit Bodenangriffen

Nordkorea droht USA mit Bodenangriffen

Da die USA auf die mutmaßliche Cyberattacke auf Sony Pictures aus Nordkorea reagieren wollen, holt nun der autoritäre Staat zum Gegenschlag aus: Der Nationale Verteidigungsausschuss spricht gar von „Bodenangriffen“.

Griechenland: Samaras bietet vorgezogene Wahlen an

Samaras bietet vorgezogene Wahlen an

In Athen liegen wegen der Wahl des neuen Staatspräsidenten die Nerven blank. Nun bietet Ministerpräsident Samaras überraschend eine Regierungsumbildung und vorzeitige Wahlen Ende 2015 an. Ihm bleibt nichts anderes übrig.

Erdogan reagiert auf Vorwürfe: „Niemand wird vor Abschluss eines Prozesses gelyncht“

„Niemand wird vor Abschluss eines Prozesses gelyncht“

Der türkische Präsident Erdogan verwehrt sich gegen Kritik, er bekämpfe seine Gegner mit unlauteren Mitteln. In Ankara setzt die Polizei Wasserwerfer und Tränengas gegen säkulare Lehrer ein.