Altersversorgung
Kabinett beschließt weitere Renten-Nullrunde

HB BERLIN. Die knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen zum dritten Mal in Folge eine Nullrunde hinnehmen. Das Kabinett beschloss laut Mittwoch in Berlin, die Altersbezüge zum 1. Juli 2005 nicht anzuheben. Da es derzeit keine Zuwächse bei Löhnen und Gehältern gebe und die Renten der Lohnentwicklung folgten, "können auch die Rentnerinnen und Rentner keine Zuwächse haben", erklärte das Bundessozialministerium.

Die Bruttolöhne seien im Jahr 2004 nur ganz geringfügig gestiegen, nämlich um 0,12 % in den alten und 0,21 % in den neuen Ländern, erklärte das Ministerium weiter. Darüber hinaus müssten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlich fürs Alter vorsorgen. Diese Aufwendungen würden ebenfalls berücksichtigt. "Tatsächlich wäre es rechnerisch sogar zu einer Verringerung der Bruttorenten gekommen", erklärte das Ministerium. Eine solche Rentenminderung habe der Gesetzgeber jedoch durch eine Schutzklausel ausgeschlossen.

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