Altersvorsorge Steinbrück wegen Rente mit 67 unter Druck

Wegen seiner Äußerungen zum Renteneintrittsalter mit 67 wird der ehemalige Finanzminister von linken Parteikollegen kritisiert. Laut Sozialexperte Schreiner sei sein Statement „überflüssig wie ein Kropf“.
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Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). Quelle: dapd

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD).

(Foto: dapd)

Berlin Der ehemalige Finanzminister und potenzielle SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist wegen seiner Unterstützung der Rente mit 67 unter Druck der Parteilinken in der SPD geraten. „Was Steinbrück fordert, hat wenig mit einer sozial gerechten Politik zu tun“, sagte Hilde Mattheis, die Sprecherin der SPD-Linken, der „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe).

Der schleswig-holsteinische Landeschef Ralf Stegner habe moniert: „Wenn Peer Steinbrück darauf hinweisen wollte, wo er sich vom SPD-Programm unterscheidet, dann ist ihm das gelungen.“

Sozialexperte Ottmar Schreiner nannte Steinbrücks Äußerungen im Gespräch mit dem Blatt „überflüssig wie ein Kropf“. Sie würden „zur Verunsicherung unserer Wählerschichten“ beitragen. „Diejenigen, die sich zu Höherem berufen fühlen, sind gut beraten, erst einmal nachzudenken, bevor sie formulieren.“

In der Debatte über die Äußerungen von CSU-Chef Horst Seehofer zur Rente mit 67 hatte Steinbrück erklärt, „die Antwort auf den mathematischen Druck der Demografie“ könne „nicht die ersatzlose Streichung der Rente mit 67 sein“.

Auf ihrem Parteitag Anfang Dezember hatte die SPD aber beschlossen, die Anhebung der Altersgrenzen auszusetzen, bis die Hälfte der 60- bis 64-Jährigen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehe.

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9 Kommentare zu "Altersvorsorge: Steinbrück wegen Rente mit 67 unter Druck"

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  • Zitat: "Das ist zwar richtig, aber die Wähler in der Mitte, sind die, die von solchen Steinbrücks, Merkels und Co. mehr und mehr verarmt werden. Also wird die Mitte wieder einmal der Wahl fern bleiben."

    Die Mitte wird verarmt, daher bleibt die Mitte der Wahl fern? Die dahinter stehende Logik erschließt sich mir nicht.

  • Das ist zwar richtig, aber die Wähler in der Mitte, sind die, die von solchen Steinbrücks, Merkels und Co. mehr und mehr verarmt werden.
    Also wird die Mitte wieder einmal der Wahl fern bleiben
    Wir haben seit Jahren, wenn man es einmal ganz genau nimmt, Minderheitsregierungen. Denn auch Merkel, gesehen auf die Wahlbeteiligung, regiert nur mit ca. 18%
    Auf Dauer gefährdet das die Demokratie, daran sollten usnre Politiker endlich einmal denken.
    Sie benehmen sich mittlerweile wie Feudalherren

  • Frau Merkel ist Sozialistin, bitte nicht vergessen

  • keine sorge werter Herr

    Die Bilderbger bestimmen den Bundeskanzler
    nicht das Volk

  • keine sorge werter Herr

    Die Bilderbger bestimmen den Bundeskanzler
    nicht das Volk

  • Na Herr Steinbrück, Sie üben gerade für Ihren Posten als Bundeskanzler.

    Schön,die Bilderberger
    haben sie letztes Jahr zum neuen Bundeskanzler nominiert und eigentlich können wir uns die lästige Wahl doch sparen.

  • Problem ist nur, dass Miss Piggy selbst zu ihnen zählt. Und wenn ich mir das Parlament so anschaue, ist sie dabei auch in "guter" Gesellschaft.

  • Wenn Steinbrück demontiert wird, kann die SPD die nächsen Wahlen abschreiben. Es ist eine historische Tatsache, dass die Wahlen ohne die Wähler in der Mitte nicht gewonnen werden können.

  • Steinbrücks Aussage wird nicht aus sachlichen Gründen moniert, sondern aus wahlkampftaktischen.

    Gratulation an die Sozialisten. Was scheren demographische Zwänge, wenn man per Staatsverschuldung Wählerstimmen kaufen kann?

    (Wir ärgern uns über Frau Merkel. Angst sollten wir aber vor den Sozialisten haben.)

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