Altkanzler Gerhard Schröder
„Meine Rosneft-Ambitionen schaden der SPD nicht“

Altkanzler Schröder verteidigt sein geplantes Engagement beim russischen Ölkonzern Rosneft gegenüber Kritik aus den Reihen seiner eigenen Partei und teilt gleichzeitig Lob in Richtung FDP-Chef Christian Lindner aus.
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BerlinEx-Kanzler Gerhard Schröder hat bestritten, mit seinen Ambitionen auf einen Posten beim russischen Ölkonzern Rosneft der SPD im Bundestagswahlkampf zu schaden. „Ich glaube nicht, dass ich mit dem Mandat meiner Partei schade“, sagte er der Schweizer Zeitung „Blick“ (Donnerstag). „Ich werde mich zur Wahl stellen, trotz aller Kritik, die ich für falsch halte.“ Schröder will Aufsichtsrat bei dem Unternehmen werden, das wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim mit EU-Sanktionen belegt ist.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte zu den Ambitionen seines Parteifreunds gesagt: „Ich würde es nicht tun.“ Schröder entgegnete: „Jeder muss selber wissen, was er sagt. Ich werde Martin Schulz' Wahlkampf trotzdem unterstützen, wenn er das will.“ Die Deutschen hätten großes Interesse an vernünftigen Beziehungen zu Russland. Er glaube auch, „dass es den Rosneft-Arbeitnehmern in Deutschland und den Gewerkschaften nicht unwohl ist, wenn ein Deutscher an wichtiger Stelle mit dabei ist“, sagte Schröder.

Das Erdölunternehmen hat in Deutschland nach Angaben der Zeitung Tausende Angestellte. Sein Salär bezifferte Schröder auf rund 350 000 Dollar (298.000 Euro). Zugleich lobte er den Vorschlag von FDP-Chef Christian Lindner, im Verhältnis zu Russland die Krim nicht weiter zum Thema zu machen: „Der Vorsitzende der Freien Demokraten ist weiter als diejenigen, die meinen, dass ihnen Russland-Bashing im Wahlkampf hilft“, sagte er. „In der Krim-Frage wird sich nichts ändern, alle anderen Fragen sollte man getrennt klären.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Jedes Ehrenamt in Deutschland wird von unterschiedlichen Menschen kostenlos ausgeführt und das ist hochanständig.

    Was Schröder den Leuten vorgaukelt , gute Beziehungen zu Russland, gut für Deutschland und gut für seine Partei und er die Arbeit fast selbstlos auf sich nimmt im Dienst für sein Vaterland. Ha ha ha ha. Wenn er sein Gehalt von Putin
    komplett spenden würde, ja dann kann er auch für Nord Korea arbeiten.

    Er ist also nichts weiter als eine Wahlfälschung , niemand der dieses Land als seine Heimat sieht , würde einen Kanzler wählen der sagt: nach meiner Amtszeit arbeite ich für eine fremde Macht. Schröder hat ein bezahltes Büro kann über 7 Fahrzeuge verfügen ,Schutz rund um die Uhr und seine Vorträge bringen noch mal hübsche Summen ein.

  • @ Herr Hans Henseler17.08.2017, 10:57 Uhr

    Die Dame glaubt noch an das Gute im Westen.

    http://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung/seite-2

  • Frau Kah, Herr Putin ist mehrfach gewaehlt worden mit einer groesseren Mehrheit
    als wir sie in Deutschland ja hatten - ausser bei der Groko. Er hat die Krim, die
    stets russisch war (vorher tuerkisch) friedlich zurueckgeholt und mit einem klaren
    Referendum der Bevoelkerung bestaetigt. Die Ostukraine ist durch den Putsch in
    Kiew und die totale Bestechlichkeit der Oligarchen ins Chaos geraten. Und in Syrien
    wurden Millionen Buerger durch den vom Westen angezettelten und unterstuetzten
    Buergerkrieg getoetet und vertrieben. Putin hat es geschafft ein aeusserst kompli-
    ziertes Land zu stabilisiern, zu befriedigen und wirtschaftlich aufzubauen.

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