
Falsch Herr Altkanzler Schmidt. Deutschland scheitert an der EU und nicht umgedreht. Für den Laden und für die "Rettung" des Euro werden viel zu viel Ressourcen sinnlos verbraten.

Stimme Ihnen zu.
Der Altkanzler will nur von seinen Fehlern ablenken. Das ganze Euro-Projekt, das er in die Wege geleitet hat, war von Anfang an falsch. Und Kohl und Schröder sind weiter in diese Sackgasse gelaufen und jetzt ist vor uns die große Wand, sprich das Euro-Fiasko. Aber das ist ja kein Problem für die Altkanzler, die mit einer satten Bezahlung da sitzen, während der normale Bürger seine Altersversorgung weitgehend verlieren und die Zukunft seiner Kinder in Europa düster aussehen wird. Und dann gibt man diesen Typen immer noch die Gelegenheit, dass sie ihre Phrasen dreschen können.

Schauen Sie einmal, welchen Glauben der Altkanzler hat, dann wissen Sie Bescheid! Er hat einen Auftrag!

WolfgangPress: Falsch Herr Altkanzler Schmidt. Deutschland scheitert an der EU und nicht umgedreht. Für den Laden und für die "Rettung" des Euro werden viel zu viel Ressourcen sinnlos verbraten.
gerrro: Nicht ganz richtig, Herr Press.
Hier geht es um den Euro JA/NEIN.
Deutschland und die Euroländer gehen am Euro zugrunde und nicht umgedreht. Für den Euro-Laden und für die "Rettung" der Euros der Multimillionäre und Milliardäre werden viel zu viel Ressourcen der Realwirtschaft sinnlos verbraten.

jepp. volle zustimmung. besser hätte ich es auch nicht sagen können, aber alterssenilität ist nun mal unheilbar. und den friedenpreis, leiber herr schmidt, können Sie sich sonst wo hinstecken.

<Zitat>:„Das deutsche Bundesverfassungsgericht, die Bundesbank und vorher schon Bundeskanzlerin Merkel gerieren sich zum Teil zur Verzweiflung unserer Nachbarn als das Zentrum Europas.“
Wenn die EU scheitert, dann nicht an Deutschland, sondern an dem grottenschlechten Fundament, auf dem man sie errichtet hat. Es darf doch nicht sein, dass über Jahrzehnte hinweg - oder vielleicht sogar für alle Zeiten - eine ganze Reihe von Mitgliedsstaaten der fortgesetzten Alimentation einiger weniger anderer Staaten bedarf, nur weil diese Staaten unfähig und/oder unwillig sind, sich als moderne Wirtschaftsräume zu entwickeln. Herr Schmidt sieht zurecht sein "politisches Vermächtnis" bedroht, aber er sucht sich die falschen Verantwortlichen. Das Euro-Konstrukt bleibt ohne politischen Unterbau ein hoffnungsloses Stückwerk. Und man sollte doch nicht vergessen, dass 10 EU-Staaten nicht im Traum daran denken, diesem merkwürdigen Euro-Club jemals beizutreten, einige davon denken eher daran, die EU zu verlassen. Wer will es ihnen verdenken?

ahhh...der Ummoppelte ist wieder mal nicht von vielen Frauen mütterlich ummoppelt und tippselt dahin...

an Umoppelopter
Herr Schmidt sieht zurecht sein "politisches Vermächtnis" bedroht...
Was für ein Vermächtnis soll das sein?

Si tacuisses, aber mit dem Schweigen hat er es nicht so, unser rüstiger Rentner.
Aber was soll er am Ende seines Leben- und Arbeitsweges auch sagen, etwa "wir haben durch unsere Gleichmacherei dazu beigetragen, daß sich die Nationen Europas wieder voneinander entfernt haben" ?

Das hätte zumindest Größe. Stattdessen kommt von ihm nur die unverholene Aufforderung an die Parteienpolitiker, weiterhin Politik gegen den Willen der Menschen in diesem Land zu machen. Dabei zeigt er wieder jenes bemerkenswerte Demokratieverständnis, wonach in Europafragen der Wille der Bürger ohne Relevanz ist.
Es ist die Tragik eines Europas, das vor vierzig Jahren eine gute Idee war, heute nicht nur Wohlstand und Rechtstaatlichkeit, sondern auch die Demokratie und den Glauben der Bürger an die Demokratie zu zerstören.