Amtsgeschäfte vorzeitig abgegeben
Strauß-Tochter gerät ins Visier der Ermittler

Die Staatsanwaltschaft München prüft Ermittlungen gegen die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU) wegen angeblicher Drohungen gegen Parteifreunde.

HB MÜNCHEN. „Wir prüfen, ob wir ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Nötigung einleiten“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld der Münchener „Abendzeitung“ in einem Vorabbericht aus der Dienstagausgabe. Falls es Ermittlungen gegen die Tochter des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß geben sollte, müsste die Immunität der Landtagsabgeordneten aufgehoben werden.

Auslöser ist nach dem Bericht eine Strafanzeige eines Grünen-Kreisvorsitzenden gegen Hohlmeier, der im Zusammenhang mit angeblichen Drohungen der Ministerin gegen CSU-Mitglieder den Tatbestand der Nötigung erfüllt sehe. Die Behörde war am Abend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Hohlmeier steht seit Wochen wegen einer Affäre um angeblich gekaufte Stimmen in der Münchener CSU unter Druck.

Parteimitglieder werfen ihr vor, sie habe als bisherige Bezirkschefin versucht, Vorstandsmitglieder mit angeblichen Dossiers mit belastenden Informationen unter Druck zu setzen oder in Misskredit zu bringen.

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