Analyse des Bonner Forschungsinstituts Medien Tenor
Müntefering wird in Medien kritischer dargestellt

Der designierte SPD-Vorsitzende Frank Müntefering wird in deutschen Medien zunehmend kritischer dargestellt.

HB BERLIN. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Bonner Forschungsinstituts Medien Tenor zum Image der Sozialdemokraten hervor. Das Institut hatte 57 471 Aussagen in Tageszeitungen, Fernsehsendungen sowie Wochen- und Sonntagsmedien über die SPD, SPD-geführte Bundesländer und SPD-Politiker untersucht.

Der Anteil positiver Berichterstattung über Müntefering habe sich in den Wochen nach Ankündigung des SPD-Führungswechsel drastisch reduziert, teilte Medien Tenor mit. Fazit der Meinungsforscher: „Die nachlassende Zustimmung für Müntefering zeigt, dass seine Ankündigung, den Reformprozess in Partei und Öffentlichkeit besser zu vermitteln, bisher von wenig Erfolg gekrönt ist.“

Die Kritik am noch amtierenden SPD-Vorsitzenden, Bundeskanzler Gerhard Schröder, habe Ende Februar zwar nachgelassen - eine Trendwende sei aber nicht zu erkennen. „Die Werte von Schröder und Müntefering beginnen, sich anzugleichen - auf niedrigem Niveau.“

Der designierte SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter konnte für das Medienbild der Sozialdemokraten bisher keine Akzente setzen, ergab die Analyse. Die Berichterstattung zu Benneter mache derzeit nur 1,6 Prozent der Gesamtberichterstattung über SPD-Politiker aus.

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