Angebot an Freie-Wähler
Pauli will sich wieder wählen lassen

Nach ihrem Austritt aus der CSU hat sich die Fürther Landrätin Gabriele Pauli als Spitzenkandidatin der Freien Wähler bei der kommenden Landtagswahl in Bayern ins Gespräch gebracht. Dass die Freien Wähler ihr schon längst eine Absage erteilt haben, stört sie nicht.

HB MüNCHEN. „Wenn ich zu den Freien Wählern ginge, dann hätten sie nur wirklich was davon, wenn ich Spitzenkandidatin wäre“, sagte die 50-Jährige dem Radiosender Antenne Bayern. Dass der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, Pauli kürzlich eine Absage für eine Zusammenarbeit erteilt hatte, ficht die Landrätin nicht an.

Aiwanger hatte nach Paulis Interview-Honorarforderungen kürzlich im „Focus“ erklärt, eine käufliche Politikerin sei der Basis der Freien Wähler „nicht vermittelbar“. Pauli sagte, Aiwangers Äußerungen seien persönlich motiviert: „Herr Aiwanger hat Angst.“ Die bayerischen Freien Wähler sollten sich fragen, ob sie mit ihrem Landeschef oder mit ihr besser für ein Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde aufgestellt seien.



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