Angeklagter sitzt in U-Haft
Mutmaßlicher PKK-Funktionär angeklagt

Generalbundesanwalt Kay Nehm hat beim Oberlandesgericht Stuttgart Anklage gegen einen mutmaßlichen Führungsfunktionär der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) erhoben.

HB/dpa KARLSRUHE. Dem 37-jährigen Türken kurdischer Abstammung wird vorgeworfen, vor zwei Jahren eine damals 16-jährige Kurdin ihrer Mutter entzogen zu haben, um sie für eine Kadertätigkeit in der PKK schulen zu lassen, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag.

Außerdem soll er als PKK-Funktionär der Gebiete Berlin, Leipzig und Dresden für eine gewaltsame Strafaktion gegen einen PKK- Abweichler verantwortlich sein. Die Bundesanwaltschaft bezichtigt ihn der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der Kindesentziehung und der gefährlichen Körperverletzung.

Der in Mannheim festgenommene Mann befindet sich sei Mitte Januar in Untersuchungshaft. Die Führungsebene der PKK, die sich jetzt unter dem Namen „Freiheits- und Demokratiekongress Kurdistans“ (KADEK) betätigt, wird als kriminelle Vereinigung eingestuft.

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