Angekündigte Bahnstreiks
Bahn bereitet sich auf Streiks vor

Mit Notfall-Dienstplänen bereitet sich die Deutsche Bahn auf neue Streiks der Lokführergewerkschaft GDL vor. Einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" bestätigte ein Bahnsprecher am Samstag.

HB HAMBURG/BERLIN. Demnach will die Bahn dafür sorgen, dass streikwillige Fahrer erst gar nicht ins Führerhaus gelangen. Dafür sollen dem Bericht zufolge Zuglenker einspringen, die den Gewerkschaften Transnet und GDBA angehören - sowie Lokführer mit Beamtenstatus, die nicht streiken dürfen. Die Bahn will damit sicherstellen, dass trotz eines Streiks deutlich mehr als 50 Prozent aller Züge, sowohl im Nah- wie im Fernverkehr, fahren werden.

Bahnkunden müssen sich von Montagnachmittag an auf Streiks und Störungen im Bahnverkehr einstellen. Der von der GDL zugesagte Streikverzicht endet an diesem Sonntag. Ein Sprecher der Gewerkschaft hatte am Freitag gesagt: „Bis dato stehen die Zeichen auf Streik.“ Zugleich versichert die GDL, dass es bis einschließlich Sonntag keine Streiks geben werde, „und auch am Montagmorgen definitiv nicht“. Am Montagvormittag will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in Frankfurt über ihr weiteres Vorgehen informieren.

„Laut Auskunft der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird es mindestens bis zum Mittag des 1. Oktober keine Streiks geben“, heißt es auf der Internetseite der Deutschen Bahn. „Auch der 3. Oktober bleibt streikfrei.“ Für aktuelle Informationen zur Lage im bundesweiten Zugverkehr hat die Bahn einen kostenlosen Telefonkontakt (08000 996633 im Inland) eingerichtet.

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