Anschlag
Ringstorff-Haus mit Farbbeuteln und Steinen beworfen

Schock für den SPD-Politiker Harald Ringstorff: Linksradikale haben Steine und Farbbeutel gegen das Haus des mecklenburg-vorpommerischen Ministerpräsidenten geschleudert.

HB SCHWERIN. Unbekannte hätten in der Nacht zum Montag Steine und Farbbeutel gegen das Haus des SPD-Politikers in einem Dorf nahe Schwerin geworfen, berichtete die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf das Schweriner Innenministerium. Bei dem Anschlag sei Sachschaden entstanden. Eine Gruppe linksradikaler Globalisierungskritiker habe sich in einem Bekennerschreiben dazu bekannt.

Die Angreifer hätten sich als "Peuple de Seattle" bezeichnet. Ein Hamburger Verfassungsschützer erklärte der "Ostsee-Zeitung", bisher sei eine militante Gruppe dieses Namens sei bisher nicht in Erscheinung getreten.

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Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern habe Ermittlungen aufgenommen. Ringstorff nannte die Attacke auf sein Haus "ärgerlich". Er werde seine politische Arbeit davon aber nicht beeinflussen lassen, sagte er dem Blatt. "Farbbeutel ersetzen keine Argumente." Die Gruppe will ihre Aktion als Protest gegen die Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber und gegen den für Juni 2007 in Heiligendamm geplanten G8-Gipfel verstanden wissen.

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