Anstieg um knapp fünf Prozent
Immer mehr Kleinkinder sind in Tagesbetreuung

Immer mehr Kleinkinder besuchen eine Kita oder werden von einer Tagesmutter betreut. Im März waren es knapp 700.000 Kinder unter drei Jahren. Das größte Plus gab es in NRW, in Sachsen-Anhalt stieg die Zahl nur leicht.
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BerlinIn Deutschland gehen immer mehr Kleinkinder in eine Kita oder zu einer Tagesmutter. Anfang März wurden 694.500 Kinder unter drei Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies sei ein Anstieg um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr .

Der Großteil der Kinder (85,4 Prozent) besuchte den Angaben zufolge eine Kita. Die Kindertagespflege bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater spielte mit einem Anteil von 14,6 Prozent eine deutlich geringere Rolle.

Die Entwicklung bei der Zahl der betreuten Kleinkinder war in den Bundesländern sehr unterschiedlich. Die höchsten Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr gab es in Nordrhein-Westfalen (plus 12,2 Prozent), Schleswig-Holstein (plus 6,7 Prozent) und dem Saarland (plus 6,6 Prozent).

Am niedrigsten fiel die Steigerung in Sachsen-Anhalt (plus 0,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (plus 0,7 Prozent) und Brandenburg (plus 0,8 Prozent) aus. Allerdings waren die Betreuungszahlen im Osten bereits zu Beginn des Kita-Ausbaus deutlich höher als im Westen.

In Deutschland gibt es seit dem 1. August 2013 für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hob am Dienstag die Bedeutung des Kita-Ausbaus hervor: „Eltern wünschen sich die bestmögliche Betreuung und Bildung für ihre Kinder.“ Gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Trägern der Kitas wolle die Bundesregierung den Ausbau voranbringen und die Qualität verbessern.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Anstieg um knapp fünf Prozent: Immer mehr Kleinkinder sind in Tagesbetreuung"

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  • Die Familie ist die Keimzelle des Staates und die wird zerstört.
    Aber wenn diese Famiien-Ministerin ihren Mund aufmacht, höre ich Orinal DDR-Sprech.- Die hat auch noch zu viel Junge Pioniere und DDR-Indoktrination mitbekommen
    Eine Schweizer Psychologin sagte mal "Gib Deinem Kind, wenn es klein ist, starke Wurzlen, wenn es größer wird, verleih ihm Flügel"
    Ein Kind, aber was keine Wurzeln mehr hat, ist und wird ein armseilger Mensch

  • "Eine unbegreifliche Gesellschafts- und Familienpolitik führt geraden Wegs zur Auflösung der Institution Familie: Die Familie als Keimzelle und Rückgrat der Gesellschaft wird zerstört. Ehe und Familie werden zu Freiwild, Tötung Ungeborener ("Abtreibung") und "Sterbehilfe" zur Norm. Die Erziehung wird weitestgehend an den Staat delegiert, damit möglichst beide Elternteile mit ihrem Broterwerb Steuer- und Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften können. Die "DDR" läßt hier besonders grüßen. Daß damit das Recht auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder den Familien weggenommen wird, sei nur am Rande hinzugefügt."(pi)

  • Die kleinste Einheit einer Gemeinschaft ist die Familie.
    zerstört man die kleinste Einheit zerstört man damit das ganze Gebäude.

    Und mit dieser Kinderbetreuung wird die Familie zerstört...

    die Quittung bekommen wir in ca. 30 Jahren wenn unsere Welt nur so wimmelt von psychisch zerstörten Menschen die nie ein Urvertrauen aufbauen konnten. Die nie eine funktionierende Gemeinschaft kennen lernen konnten.

    Mir graust davor!

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