Anteil in Skandinavien am geringsten
Anteil der Langzeitarbeitslosen in Deutschland besonders hoch

In Deutschland ist im vergangenen Jahr genau die Hälfte der Erwerbslosen bereits länger als ein Jahr auf Arbeitssuche gewesen. Damit sei der Anteil so genannter Langzeitarbeitsloser deutlich höher als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union (EU).

HB WIESBADEN. Im Durchschnitt der 25 EU-Länder seien 44,9% der Erwerbslosen schon über zwölf Monate auf der Suche nach bezahlter Arbeit, wie aus den Ergebnissen der europäischen Arbeitskräfteerhebung hervorgehe. Besonders betroffen von Langzeitarbeitslosigkeit seien zudem in allen Ländern ältere Personen.

Im Vergleich der EU-Staaten schneiden die skandinavischen Länder laut Destatis am besten ab: Nur 16,1% der schwedischen Erwerbslosen mussten zum Zeitpunkt der Erhebung schon länger als ein Jahr nach einer Arbeit suchen, nicht viel mehr seien es in Dänemark (19,9%) und Finnland (21,3%) gewesen. Höher als in Deutschland war der Anteil an Landzeitarbeitslosen u.a. in der Slowakei (66,1%), Italien (58,1%) und Polen (55,0%). Destatis verweist zudem auf Daten der OECD, denenzufolge in den USA 2003 lediglich knapp 12,0% der Erwerbslosen zu den Langzeitarbeitslosen gezählt werden mussten.

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