Deutschland
Anzahl der Wohngeldempfänger steigt

Immer mehr Haushalte erhalten staatliche Wohngeldunterstüztung. 2002 ist die Anzahl erneut um zehn Prozent auf inzwischen rund 3,1 Millionen Empfängerhaushalte angestiegen.

HB WIESBADEN. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Dies seien acht Prozent aller Haushalte in Deutschland. Die Gesamtausgaben für das Wohngeld betrugen im Jahr 2002 bundesweit rund 4,5 Milliarden Euro. Dies sind 11,8 Prozent mehr als im Jahr davor. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag bei 127 Euro.

Wohngeld ist ein von Bund und Ländern getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Er wird Mietern und Eigentümern gezahlt, wenn die Höhe der Miete oder die Belastung für „angemessen großen Wohnraum“ die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Haushaltes überfordert.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, nimmt die Anzahl der Wohngeld-Empfänger mit steigender Personenzahl im Haushalt ab. Demnach lebt fast die Hälfte aller Wohngeldempfänger allein (48,4 Prozent). 20,6 Prozent leben in Zwei-Personen-Haushalten, die übrigen 31 Prozent leben in Haushalten mit drei oder mehr Personen.

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