AOK werden erst später über Beiträge entscheiden
Erste gesetzliche Kassen kündigen weitere Beitragssenkungen an

In der gesetzlichen Krankenversicherung wollen einige Kassen nun doch über das von der Regierung vorgegebene Maß hinaus ihre Beitragssätze senken.

HB BERLIN. Nach Angaben der Spitzenverbände von Betriebs- und Innungskrankenkassen vom Donnerstag planen zum 1. Juli die BKK Mobil Oil mit mehr als einer Millionen Versicherten, die IKK Rheinland-Pfalz mit 132 000 und die IKK Thüringen mit 125 000 Versicherten Beitragssenkungen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Die BKK Mobil Oil senkt ihren Satz um ein Prozentpunkt auf 12,6 Prozent, die IKK Rheinland-Pfalz von 14,5 auf 13,3 und die IKK Thüringen von 13,5 auf 12,3 Prozent. Auch die IKK Nordrhein hat nach Angaben eines Bundesverbands-Sprechers angekündigt, über die gesetzliche Vorgabe hinaus den Beitrag reduzieren zu wollen, sich detailliert aber noch nicht festgelegt.

Zum 1. Juli müssen die rund 300 gesetzlichen Kassen ihren Beitragssatz per Gesetz um 0,9 Prozentpunkte herunterfahren. Zugleich zahlen die Versicherten einen Sonderbeitrag für Zahnersatz und Krankengeld. Für die Versicherten entsteht unter dem Strich eine Mehrbelastung von 0,45 Prozentpunkten, sofern die Kassen ihre Sätze nicht freiwillig in größerem Ausmaß senken.

Bereits diesen Freitag kommen mit Beginn des Aprils die Versicherten zweier Betriebskrankenkassen in den Genuss von Beitragssenkungen. So reduziert die BKK MTU Friedrichshafen (15 500 Versicherte) ihren Satz von 13,5 auf 13,3 Prozent und die Advita BKK (10 000 Versicherte) von 14,5 auf 13,9 Prozent.

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