Arbeit der Bundesregierung mit 3,8 benotet
Deutsche sind mit Reformjahr 2004 unzufrieden

Die Menschen in Deutschland haben das Reformjahr 2004 negativ beurteilt. Für 62 Prozent der Bevölkerung habe sich die Lebenssituation verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Emnid-Umfrage.

HB HAMBURG. Das Reformjahr 2004 wird laut einer Umfrage von der Mehrheit der Menschen negativ beurteilt. Für 62 Prozent habe sich die Situation durch Steuer-, Gesundheits- und Arbeitsmarktreformen in Deutschland verschlechtert, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Emnid-Umfrage im Auftrag der TV-Zeitschrift „Bildwoche“. In den neuen Bundesländern sind sogar 71 Prozent mit der Entwicklung unzufrieden (West: 59 Prozent).

Für 27 Prozent der Befragten ist die Situation unverändert geblieben. Nur 9 Prozent sind der Meinung, dass Deutschland 2004 nach vorn gekommen ist. Mehr Frauen (67 Prozent) als Männer (56 Prozent) bewerten die Auswirkungen der Reformen und Reformgesetze als negativ. (Datenbasis: 1001 Befragte im Zeitraum vom 30. November bis 1. Dezember)

In einer Umfrage des Bonner Markt- und Meinungsforschungsinstituts OmniQuest vergaben die Befragten für die Arbeit der Bundesregierung die Durchschnittsnote 3,8. Die Opposition aus CDU/CSU und FDP wurde mit einer Durchschnittsnote von 3,9 allerdings noch etwas schlechter bewertet. Nur jeder Vierte (26,3 Prozent) glaubt nach der Umfrage, dass sich unter einer CDU/CSU-FDP-geführten Regierung die gesamtwirtschaftliche Lage Deutschlands verbessern würde, 53,9% gehen von keiner Veränderung aus. (Datenbasis: 1000 Befragte im Zeitraum vom 29. November bis 7. Dezember)

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