Arbeitgeber-Präsident
Rentenpaket könnte deutlich teurer werden

Die Bundesregierung schätzt die Kosten ihres Rentenpakets auf 160 Milliarden Euro hochgerechnet bis 2030. Aus der Wirtschaft wird nun erneut Kritik laut – das Rentenpaket könnte sehr viel teurer werden als erwartet.
  • 4

BerlinDie Wirtschaft schlägt wegen des Rentenpakets der Bundesregierung erneut Alarm. Die Belastungen würden laut Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer deutlich höher ausfallen als von der großen Koalition geplant.

„Bei der Rente mit 63 und der Mütterrente sind es hochgerechnet bis zum Jahr 2030 rund 200 Milliarden Euro Mehrausgaben in der Sozialversicherung“, sagte Kramer der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe). Damit erwartet er dem Blatt zufolge in diesem Zeitraum 40 Milliarden Euro mehr als die Merkel-Regierung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arbeitgeber-Präsident: Rentenpaket könnte deutlich teurer werden"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Da die Politiker doch für Bürger sind, können sie die Mehrkosten aus ihren persönlichen Portokassen bezahlen!

  • Was kostet es unserer Gesellschaft, die politisch geduldeten Steuer-Oasen ???

    Ist das der Dank, für die erarbeitete Lebensleistung und die Lebensqualität im Alter ?

    Was sind das für kranke Gehirne, die meinen, es würde mit diesen kranken Ansichten/Forderungen friedlich bleiben auf Dauer, im unserem Land und Europa ?

    Wo bleibt endlich seit vielen Jahren die überfällige seriöse Renten- und die Gesundheits - Reform ???

    Arbeit lohnt sich nicht mehr in Deutschland !

    Wer seine Rentenansprüche in Zukunft feststellt und die RIESTER-VERARS..UNG durchschaut hat, kommt zu dieser Erkenntnis!

    Kranker, perverser Lobbyismus ! Zahlt erst mal die kriminell unterschlagenen Steuern !



  • Eine Rente mit 18,9% Beiträgen erwirtschaftet und mit gut 50% aus dem Lebensertrag als M8ttelwert sollt ungünstiger sein als 0,2% Beiträge in eine Pensionskasse und mit gut 70% aus dem Ertrag der letzten Jahre als Mittelwert für Pensionen dagegen günstiger aufgebaut sein?
    Mathematisch unmöglich und auch mit der gesetzlichen Vorgabe bezügl. Begünstigung, ändert sich das Missverhältnis zum Nachteil sämtlich gewerblich Beschäftigter nicht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%