Arbeitskreis Steuerschätzung
In den Staatssäckel fließen mehr Steuern

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden werden nach Angaben aus der Steuerschätzung in diesem und dem kommenden Jahr leicht besser ausfallen als in der Schätzung vom Mai prognostiziert.

HB ROSTOCK. 2005 könnten die öffentlichen Haushalte rund eine Milliarde Euro mehr einnehmen als im Mai angenommen, 2006 könnten die Haushalte auf bis zu drei Milliarden mehr hoffen, sagte ein Mitglied des Arbeitskreises Steuerschätzung am Donnerstag in Rostock. Von den Mehreinnahmen würden fast ausschließlich die Gemeinden profitieren, da die ihnen zustehende Gewerbesteuer sich besonders gut entwickelt habe.

Die auf dem Bund entfallenden Mineralöl- und Tabaksteuern liefen nicht besonders gut, so dass in der Bundeskasse eher etwas weniger hängen bleiben würde als erwartet. „Herr Eichel wird froh sein, dass diesmal keine Steuereinbrüche zu vermelden sind“, sagte der Teilnehmer.

Der Schätzerkreis, der sich aus Experten von Bund, Ländern, Forschungsinstituten, dem Sachverständigenrat, des statistischen Bundesamtes, der Bundesbank sowie der kommunalen Spitzenverbände zusammensetzt, schließt am Abend seine zweitägigen Beratungen ab. Die Ergebnisse sollen am Freitag offiziell bekannt gegeben werden.

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