Arbeitslosenzahl sinkt um 59 700 auf 4,233 Millionen
Hoffnungsschimmer am Arbeitsmarkt

Nach einer leichten Besserung auf dem Arbeitsmarkt im Juni hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) vor übertriebenen Erwartungen gewarnt.

HB NÜRNBERG. Trotz eines erstmaligen Rückgangs der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit seit Januar sei es noch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt am Dienstag in Nürnberg bei der Vorlage der Arbeitsmarktbilanz für Juni. „Es bleibt abzuwarten, ob sich hier eine Entwicklung zum Besseren andeutet.“ Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl war von Mai auf Juni um 1000 gefallen. Die unbereinigte Zahl der Arbeitslosen sank im selben Zeitraum um 59 700 auf 4,233 Mill.. Die jahreszeitlich bedingte Frühjahrsbelebung fiel damit schwächer aus als im vorigen Jahr. Auch der Verlust von Arbeitsplätzen setzte sich nahezu unvermindert fort.

Von Reuters befragte Banken-Volkswirte werteten den saisonbereinigten Rückgang als Hoffnungsschimmer. „Das ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass möglicherweise das Schlimmste am Arbeitsmarkt vorüber ist“, sagte Manuela Preuschl von der Deutschen Bank. Von einer Trendwende könne man aber erst sprechen, wenn auch die Beschäftigung anziehe.

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