Arbeitslosenzahlen
Drei-Millionen-Grenze wird wohl nicht geknackt

Ein kräftiger Herbstaufschwung hat nach Experteneinschätzung die Zahl der Arbeitslosen im September kräftig sinken lassen - die Drei-Millionen-Grenze wird aber wohl nicht unterschritten.
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HB NÜRNBERG. Berechnungen von Bankenvolkswirten zufolge ist die Zahl der Erwerbslosen im zu Ende gehenden Monaten um knapp 130 000 auf 3,05 Mio. gesunken. Dies wären knapp 300 000 weniger als im Jahr zuvor. Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute in Nürnberg bekanntgeben.

Selbst nach Abzug saisonaler Effekte stehen nach Ansicht der Fachleute die Zeichen auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiter auf Aufschwung. "Wir erwarten weiter eine Verbesserung am Arbeitsmarkt", erläuterte etwa Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. "Allerdings lässt der Schwung in der wirtschaftlichen Erholung etwas nach, das wird sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machen." Die Zahl der Jobsuchenden werde künftig langsamer abnehmen.

Anders sieht das Rolf Schneider von der Allianz, der mit einem Minus von 126 000 Arbeitslosen unter den befragten Volkswirten am optimistischsten ist. "Im Sommer war ja nicht so viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt, aber ich schätze, dass sich die Verbesserung eher noch beschleunigt", erläuterte Schneider. "Wir rechnen damit, dass wir von Oktober bis Dezember unter der Drei-Millionen-Marke bleiben." Im August waren in Deutschland 3,188 Mio. Menschen ohne Job, die Arbeitslosenquote lag bei 7,6 Prozent.

Auf ein vorläufiges Ende des Job-Booms weist nach Experteneinschätzung die Entwicklung der offenen Stellen hin.

Der Anstieg der Arbeitskräftenachfrage sei im September erstmals seit 14 Monaten zum Stillstand gekommen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch bei der Bekanntgabe ihres aktuellen Beschäftigungsindexes mit. Der Index habe im zu Ende gehenden Monat bei 141 Punkten verharrt; das sind 30 Zähler mehr als vor einem Jahr.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibe damit weiter auf dem Niveau vor der Krise, "wenngleich sich das Anziehen der Nachfrage in den vergangenen Monaten verlangsamt hat", kommentierte die Bundesagentur den Umfang der offenen Stellen. Inzwischen gibt es nach Einschätzung der Nürnberger Behörde wieder einen Trend zu Vollzeitarbeit und Festanstellungen: Über zwei Drittel der von den Unternehmen gemeldeten offenen Arbeitsstellen seien inzwischen Vollzeitstellen und ebenfalls mehr als zwei Drittel seien unbefristet.

Kommentare zu " Arbeitslosenzahlen: Drei-Millionen-Grenze wird wohl nicht geknackt"

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  • Hallo Milli

    ich gebe dir Recht. Aber denk bloß nicht dass wir es nicht wissen.

    ich denke zu wissen, dass vieles gerne geschönt wird.

    Man sollte nicht alles glauben was einem aufgetischt wird. Aber das wurde schon immer praktiziert.

    Gebe einfach mal "geschönte Statistiken"
    unter einer Suchseite ein, da findest du nicht nur Geschönte Arbeitslosenzahlen.

    Aber selbst der bericht über "geschönte Statistiken" könnte gefälscht sein.
    Man sollte vielleicht Pragmatisch an die Sache gehen.

  • Wir unterschreiten ganz sicher die 3-Mio.-Marke! Die Arbeitslosen rutschen automatisch in Hartz-4 wie viele der ca. 7 Millionen Hartz-4-Empfänger auch!

  • Guten Tag,.... Ach es duerfte doch kein Problem fuer die " betroffene;..... Sie ist immer betroffen " Kanzlerin sein, ihre lausigen Winkeladvokaten und Rechtsverdreher dazu zu bringen dem idiotenvolk noch ettliche baeren aufzubinden. Wer Millionen Arbeitslose weg"rechnen" kann,.... fuer den duerften ein paar hunderttausend denn auch kein Problem mehr sein. Sagt dem Poebel einfach es gaebe nicht nur den Aufschwung sondern sogar " Aufschwuenge ". Gute Nacht

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